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Strelitzius Blog

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Schlagwort-Archiv: Kochen

Winter und Sommer veredeln Heilbutt-Filets an Graupen

20 Sonntag Dez. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen, Kochen

Graupenrisotto

Man weiß ja derzeit klimatisch nicht so richtig, wie man sich haben soll. Deshalb habe ich heute mal Winter mit Sommer gekreuzt. Damit kommt der Grünkohl bei mir zum ersten Mal, seit ich denken kann, vor Heiligabend in die Küche. Er hat vermutlich auch seine Premiere, trifft auf Mittelmeer und wiederum einen, der es arktisch kalt mag: Kabeljau.

Wer einen Dampfgarer hat, ist klar im Vorteil, aber ein Topf mit Einsätzen zum Dämpfen tut es auch. Auf dem ungelochtem Einsatz 250 Gramm abgespülte Graupen mit einer gewürfelten roten Paprika und drei gewürfelten roten Zwiebeln sowie dem gefrosteten Grünkohl mischen, mit 500 Millilitern Gemüsebrühe  und 100 Millilitern trockenem Weißwein übergießen und bei
80 Grad 40 Minuten dämpfen. 15 Minuten vor Ultimo die mit Zitronensaft beträufelten und gesalzenen Fischfilets (so um die 800 Gramm) im gelochten Einsatz darüber einschieben.

Ouzo nebenbei stört nicht

Jetzt kommt die Schinderei, zu der ich mir einen Ouzo auf Eis gegönnt habe (kein Bestandteil des Rezeptes). Je 30 Gramm getrocknete Tomaten,  schwarze Oliven aus dem Glas und Kapern sowie eine rote Zwiebel fein hacken und mit
50 Gramm Butter sowie zwei Esslöffeln Olivenöl anschwitzen und die Soße für den Fisch warm halten.

Unser Graupenrisotto wird jetzt noch mit vier Esslöffeln Parmesan, zwei Esslöffeln Sahne und einem Esslöffel Butter vermischt. Kurz ziehen lassen und auftischen. Ich vergebe nach Genuss mal in aller Bescheidenheit ein vorfestliches Hallelujah! Und freue mich trotzdem auf meinen Grünkohl am
24. Dezember. Aber dazu beizeiten mehr.

Gault&Millau und Michelin empfehlen „Alte Schule“

16 Mittwoch Dez. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Gastronomie, Kochen, Mecklenburg-Strelitz

Alteschule

Nicole und Daniel Schmidthaler. Foto:privat

Daniel Schmidthaler vom Restaurant und Hotel „Alte Schule“ in Fürstenhagen ist vom berühmten Restaurantführer Gault&Millau mit 17 von
20 möglichen Punkten benotet worden und liegt als Aufsteiger des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 2 sowie auf
Rang 34 der 290 ausgezeichneten Spitzenköche in Deutschland. Das teilt das Gut Conow in seinem Newsletter mit.

Dabei stehen die 17 Punkte von Schmidthaler für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung“. Bewertet wurden insgesamt 923 Restaurants bundesweit. Gault-Millau-Punkte sind neben Michelin-Sternen die begehrteste Auszeichnung der gehobenen Küche. Die Nummer 1 in MV ist seit vier Jahren Ronny Siewert vom Restaurant „Friedrich Franz“ in Heiligendamm (18 Punkte).

Der renommierte Michelin-Führer empfiehlt übrigens die „Alte Schule“ auch: „Einen Stopp wert! Produkte von ausgesuchter Qualität, unverkennbare Finesse auf dem Teller, auf den Punkt gebrachter Geschmack, ein konstant hohes Niveau bei der Zubereitung!“

Und wie steht es mit Tischbestellungen zu Weihnachten in der „Alten Schule“? „Am ersten Feiertag gibt es noch vereinzelte Möglichkeiten, besser sieht es am zweiten Feiertag aus“, sagt mir Daniel Schmidthaler am Telefon, nachdem ich ihm zu seinen jüngsten Erfolgen gratuliert habe. Ich hatte in der Vergangenheit schon die Möglichkeit, als Hobbykoch den Meister in seinem Reich zu besuchen, und freue mich für ihn und seine Frau Nicole. Die „Alte Schule“ ist unter Telefon 039831 22023 zu erreichen.

www.hotelalteschule.de

Spitzkohl, Paprika und Fenchel haben sich gesucht und gefunden

13 Sonntag Dez. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Kochen

Fenchelspitzkohlhack

Für meine heutige Kochempfehlung habe ich ein wenig getrickst. Wie Ihr mich hier lest, bin ich gerade bei meiner Schwester und meinem Schwager in Münchehofe bei Berlin zum alljährlichen, wechselseitigen Adventstreffen angekommen. Deshalb ist das heutige Essen von gestern, und die Kerzen habe ich auch noch vorfristig für euch angezündet.

Als gelerntem DDR-Bürger sind mir Spitzkohl und Fenchel erst spät nach der politischen Wende in die Küche gekommen, denn was der Bauer nicht kennt… Wir hatten ja nichts! Was dann so auch nicht stimmt, immerhin gab es ein Kochbuch, was ich in Ehren halte. Auf jeden Fall ist es ein richtiger Gaumenschmaus, wenn sich beide, also der spitze Kohl und die aromatische Knolle, in Gesellschaft von Hack begeben. Die haben sich gesucht und gefunden.

Also  200 Gramm vom Rind mit einer fein gehackten Knoblauchzehe, zwei Esslöffeln Semmelbröseln, einem Teelöffel abgeriebener Zitronenschale und einem Eigelb sowie Salz und Pfeffer gut verkneten. Dann eine Fenchelknolle abzüglich Strunk zu drei Viertel in dünne Scheiben hobeln, den Rest raspeln und zum Hack. Ihr ahnt es schon, der Fenchel macht hier im Fleisch auf Zwiebel. Das Grün aufbewahren und später über den Eintopf streuen. 200 Gramm Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden, das gleiche mit 100 Gramm entkerntem roten Spitzpaprika tun (den hatten wir damals bei allem Bruderbund auch nicht, haben es aber überlebt).

Eine Zwiebel ist trotzdem noch eingeladen, landet fein gewürfelt sofort in einer Pfanne mit einem Esslöffel erhitztem Olivenöl. Damit  die Zwiebel keine Depressionen bekommt, gleich noch Kartoffeln und Kohl mit ins Rennen schicken. Nach zwei Minuten gibt es 800 Milliliter Gemüsebrühe obendrauf, und jetzt wird zehn Minuten bei mittlerer Temperatur gekocht.

Zeit, die weihnachtlich gestimmte Celine Dion in die CD-Schublade zu schieben, einen irischen Whiskey auf gutes Gelingen zu schnabulieren  und zum Hack zurückzukehren. Das Fleisch wird zu  walnussmäßigen Klößchen geformt und in zwei Esslöffeln Öl von der Olive rundum angebraten. Nachdem die Mini-Buletten vom Zartrosa zum Braun gewechselt haben, dürfen sie in den Topf hüpfen, zusammen mit Fenchel und Paprika, und noch acht Minuten bei mäßiger Wärmezufuhr baden.

Mahlzeit! Bei mir gern das Sommergemüse im Frühwinter, im Winter ohnehin und auch immer, wenn alle Zutaten zu haben sind. Außer im Sommer selbst, da habe ich es nicht so mit Kohl-Eintöpfen.  Und für euch noch das hauseigene Tischgebet: „Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb, guten Appetit!“

Ein Tipp: Mit den Mengen bekommt Ihr drei Leute gut satt. Eintopf ist längst salonfähig. Wer mehr Gäste erwartet, kann einfach alle Zutaten verdoppeln.

Selbst Nikolausi schwelgt in Orangen-Filets mit Pasta

06 Sonntag Dez. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen, Kochen

OrangenfiletsNachdem ich am vergangenen Adventssonntag mit toskanischen Bohnen vielleicht ein bisschen unter den festtäglichen Erwartungen geblieben bin, habe ich mir heute Großes vorgenommen. Zunächst habe ich mir wieder ein Stündchen mit meiner alteingessenen Bloglesern schon bekannten Nudelmaschine gegönnt, um Pasta in Bandform herzustellen. Wenn schon, denn schon. Heute gilt es, Schweinemedaillons mit Orangensauce zu verwöhnen, und da bleibt die Tütennudel draußen.

600 Gramm Schweinefilet sind trocken gelegt und in dickere Scheiben geschnitten. Die wandern nun in einen Esslöffel Butterschmalz, welches zuvor in der Pfanne hochgetourt wird. Filetscheiben salzen und pfeffern, beidseitig schön bräunen und zur Entspannung in die Wärmeschublade schicken. Wer keine hat, das Fleisch abseits zugedeckt schlummern lassen.

Die Holde hat mir heute beigestanden und zwei Orangen in mühevoller Handarbeit nicht nur von Schale und weißer Haut befreit, sondern auch noch die Filets ausgelöst. Zwei weitere Orangen wurden halbiert und ausgepresst. Dann habe ich zwei Zwiebeln fein gewürfelt und 300 Gramm Champignons, ich nehme ja immer die braunen statt der künstlich wirkenden weißen, in dünne Scheiben geschnitten.

Oma spach zu Lebzeiten ständig von der „guten Butter“, ich lasse mir selbige auch nicht ausreden. Ein Esslöffel bringt uns nicht um, zerlassen, und die Zwiebelwürfel darin andünsten. Orangensaft, 150  Milliliter Gemüsebrühe und die Champignons  in die Pfanne und zehn Minuten köcheln lassen. Jetzt einen Esslöffel Honig, eine Prise Ingwerpulver, zwei Esslöffel Sojasauce und die Orangenfilets hinzufügen.

Die Schweinemedaillons werden geweckt und in die Pfanne geschickt. Noch zwei Minuten schwache Hitze, 100 Gramm Chrème fraiche unterrühren und Zieleinlauf. Etwas Kerbel, gern auch frisch, oben drüber kann nicht schaden. Und dazu die Bandnudeln. Nikolausi würde mit Sicherheit nicht ablehnen, wenn er zu Tisch gebeten würde.

Bohnen toskanisch schaden dem Adventssonntag nicht

29 Sonntag Nov. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen, Kochen

Bohnen

Der eine oder andere Leser meines Blogs wird am 1. Advent wahrscheinlich etwas anderes erwartet haben als das, was heute bei uns aufgetischt wurde. Aber wir hatten am Freitagabend in einem Berliner Hotel (dazu morgen mehr) eine derartige Fettlebe, dass wir uns auf bescheiden besonnen haben. Zumal der Weihnachtsbraten ja auch schon am Horizont droht.

Um dem grottigen Wetter da draußen etwas entgegenzusetzen, bin ich bis in die Toskana gereist und habe einen dort typischen Bohneneintopf mitgebracht. Und der ist nicht zu verachten. Ich sage es gleich: Auch diesmal galt es zu improvisieren. Von der Borlotti-Bohne hat man im einheimischen Handel noch nichts gehört, die Sorte Kidney tut es auch.

Jetzt wird geschnippelt, eine wahre Orgie, ich liebe es! Eine Fenchelknolle in schmale Streifen schneiden, das Grün abzupfen und aufheben. Zwei rote Zwiebeln in Spalten schneiden, vier Knoblauchzehen in Scheibchen, eine rote oder grüne Chili-Schote entkernen und hacken. Dann eine Aubergine würfeln und 450 Gramm Rispentomaten achteln. Schließlich eine gelbe und eine grüne Paprika in Streifen schneiden sowie eine Zucchini der Länge nach teilen und in Scheibchen schneiden. 100 Gramm entsteinte schwarze Oliven werden halbiert.

800 Milliliter Gemüsebrühe herstellen, mit ein paar Teelöffeln davon zwei Esslöffel Tomatenmark anrühren. In einer großen Pfanne mit Deckel zwei Esslöffel Olivenöl erhitzen und mit den Zwiebel, Chili, Knoblauch und Fenchel acht Minuten dünsten. Jetzt leistet die Aubergine für weitere fünf Minuten Gesellschaft. Das Tomatenmark unterrühren, die restliche Brühe und die Tomaten hinterher. Wer hat, bringt einige Stängel frisches Oregano ins Spiel, ansonsten getrocknetes einsetzen. Ein Esslöffel Aceto Balsamico rundet alles ab.

Aufkochen lassen, Deckel drauf, Hitze reduzieren und köcheln lassen. Nach 15 Minuten 400 Gramm Kidneybohnen und die gleiche Menge weiße Bohnen, jeweils aus der Dose, abgetropft in die Pfanne, zusätzlich Oliven, die Paprikastreifen und die Zucchini-Scheibchen einrühren.Noch einmal 15 Minuten schwache Hitze bei abgedeckter Pfanne, Parmesan, Fenchelgrün und Salz drüber, fertig.

Auf das in der Toskana obligatorische Weißbrot haben wir diesmal verzichtet, siehe oben, auf ein Weißweinchen nicht. Und für die ganz Scharfen kann man ja noch die Pfeffermühle auf den Tisch stellen. Also, uns hat es auch am Adventssonntag geschmeckt. Fasten ist anders. Buon appetito!

 

 

Rinderhack und Chinakohl wie für die Ehe im Wok geschaffen

21 Samstag Nov. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen, Kochen

Chinakohl2

Eigentlich hatte ich an diesem Wochenende vor, Romanesco auf den Tisch zu bringen. Aber da hatte ich die Rechnung mal wieder ohne den einheimischen Handel gemacht. Meine Blogfreundin Ulla kann es bezeugen, ich war von vornherein skeptisch. Einmal auf dem Kohl-Trip, ist mir nun Chinakohl in die Küche gekommen. Und, um es vorweg zu nehmen, es gibt nichts zu bereuen. Das leicht bittere Gemüse geht mit Rinderhack eine Ehe ein, als wären beide Seiten für einander geschaffen.

LöffelDrei Knoblauchzehen fein würfeln,  drei rote Paprikaschoten dito, nur in grob. Ein Bund Frühlingszwiebeln schneiden wir in schräge Röllchen, das Weiße vom Grünen trennen. Der Chinakohl, so um die 500 Gramm je nach Abpackung, gern auch mehr, wird vom Strunk befreit und anschließend  in zwei Zentimeter breite Streifen geschnitten.

Der Wok soll nicht denken, er ist nur zum Herumstehen da. Zeit, ihm mal wieder zu seiner Daseinsberechtigung zu verhelfen. Alte Regel: Erst erhitzen, dann Öl hinein. Irgendein Discounter hat mir mal „Wok-Öl“ angedreht. Ich erinnere mich noch genau daran, weil ich auf dem Weg zum Kauf mein Auto mangels eigener Einsicht in die Vorfahrtsregel geschrottet hatte. Habe ich jetzt überlagert weggeworfen, die Spezialmischung. Wenn es denn eine war. Mit fünf Esslöffeln Olivenöl seid Ihr jedenfalls auf der richtigen Seite. 800 Gramm Rinderhack hinein und unter emsigen Einsatzes eines  Holzlöffels, ich habe da (siehe Abbildung) so einen Spatel, krümelig braun anbraten.

Knobi, Paprika und die weißen Zwiebelröllchen ein paar Minuten mitmachen lassen. Zuletzt die Kohlstreifen und Zwiebel grün in den Wok, zwei Minuten Deckel drauf, fast fertig. Acht Esslöffel Sojasauce, Salz und Cayennepfeffer drüber, mischen. Auf den gefüllten Teller lassen wir dann noch fein gehacke Petersilie regnen. Verwöhnte Einkäufer, die es hierzulande nicht geben dürfte, vergessen das mit der Petersilie und greifen zu frischem Koriander.

Der Rest des Essens kommt bei uns immer für den Folgetag in den Keller, aber viel war nicht mehr im Wok. Man muss sich echt bremsen. Mahlzeit!

Süßsauer eingecremte Rübe führt direkt in die Sucht

14 Samstag Nov. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen, Kochen

Steckrübensuppe

Meine Tochter ist nun nicht gerade das Küchenwunder. Umso erstaunter war ich bei der Vorstellung meines wochenendlichen Kochplans, dass dem Goldkind Sour Cream geläufig ist. Bis ich erfuhr, dass die an jeder Ecke gereicht wird, wo es Ofenkartoffeln gibt. Was nun wiederum ich als Fast-Food-Muffel nicht wusste. So war es mir ein innerer Parteitag, als mir meine Hamburger Deern am Ende zugestand, dass meine Sour Cream um einiges besser schmeckt als das, was sie sonst so unter diesem Namen verschnabuliert hat.

Wobei es mir eigentlich um die Steckrübe ging. Spätherbstzeit und Winterzeit sind Rübenzeit. Je 300 Gramm Steckrüben, Kartoffeln und Schalotten geschält und zerteilt in 1,5 Litern Wasser 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend pürieren. Nach dieser Anfängerübung erfolgt die Aufwertung. Ich habe 200 Gramm Crème fraiche mit 500 Gramm Magerquark und einem TK-Päckchen Kräutermischung, einer fein gewürfelten Zwiebel und drei gepressten Knoblauchzehen zusammengebracht. Dazu gesellen sich drei Esslöffel Weißweinessig, ein Esslöffel Zucker, ein Teelöffel Salz und ein halber Teelöffel Pfeffer.

Alles gut vermischen und Teller für Teller löffelweise unter die Suppe rühren. Dazu frisches Brot. Auf dem übrigens Sour Cream nicht weniger schmeckt. Auch am nächsten Tag, und am übernächsten… Das Zeug macht süchtig. Für Risiken und Nebenwirkungen fühle ich mich nicht zuständig. Und wer trotz der jüngsten Attacken auf Fleisch und Wurst immer noch kein Vegetarier ist, rieselt sich ein paar angebratene Schinkenwürfel zwischen die Rüben. Nur keine falsche Bescheidenheit!

Shrimps und Seelachsfilet gönnen sich gern mal ein Gemüsebad

07 Samstag Nov. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen, Kochen

Fischpfanne

Bei dem Wärmeeinbruch sollte es an diesem Sonnabend noch einmal leichte Kost sein. Fisch geht immer, habe ich mir gesagt, und damit er sich nicht so einsam vorkommt in dem ganzen Gemüse, habe ich noch ein paar Shrimps ins Rennen geschickt. Dazu frisches Weißbrot besorgt. Hingegen musste ich mich bei gemischten Kräutern auf TK-Ware beschränken, tut aber dem Schmaus nicht wirklich weh.

In einer Pfanne mit sieben Esslöffeln Olivenöl 250 Gramm Shrimps drei Minuten unter Wenden braten. Mit Salz, Pfeffer und Chili-Pulver würzen, herausnehmen. Jetzt im gleichen Öl in vier Zentimeter große Stücke geschnittenes Weißfischfilet zwei Minuten braten. Ich habe mich für 600 Gramm Seelachs entschieden. Ebenfalls würzen und mit den Shrimps in die Wärmeschublade.

Jetzt 400 Gramm gewürfelte Tomaten, 500 Gramm in Streifen geschnittene gemischte Paprikaschoten, eine entkernte und in Röllchen geschnittene rote Chilischote sowie zwei Zwiebeln und vier Knoblauchzehen, fein gehackt, in die Pfanne geben und fünf Minuten unter Rühren braten. Würzen und zwei Esslöffel Weißweinessig sowie ein paar Prisen Zucker dazugeben. Shrimps und Fisch sehen die Pfanne wieder und fühlen sich im Gemüsebad so richtig super, nachdem ihnen auch noch die Kräuter untergejubelt wurden.

Im Tiefflug auf den Tisch, das Brot dazu, und die Ohren kriegen von den Mundwinkeln Besuch. Guten Hunger!

Kürbis besucht Rind und Schwein auf eine Runde Schmoren

31 Samstag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen, Kochen

Schmortopf

Weil ja heute Halloween ist, dachte ich mir den Beweis anzutreten, dass man mit Kürbis mehr anfangen kann, als ihn in schaurig grinsende Fratzen zu verwandeln. Außerdem freut es meine Holde, die eine besonders innige Beziehung zu dem Rundling hat. Ich bin auf einen Schmortopf verfallen.

750 Gramm gemischten Gulasch in drei Teelöffeln Öl in einem Bräter anbraten, bis das Fleisch Farbe angenommen hat. Drei grob gewürfelte Zwiebeln mit anschwitzen, bis sie glasig geworden sind. Dann drei Esslöffel Tomatenmark und fünf Esslöffel Paprikapulver dazugeben und kurz mitbraten. Jetzt mit einem Glas Rotwein Feuerwehr spielen, also ablöschen. 700 Milliliter Fleischbrühe auffüllen, Salz, Pfeffer, Knoblauch und drei Lorbeerblätter sowie ein daumengroßes Stück Ingwer, in dünne Scheiben geschnitten, sorgen für Würze. Deckel drauf und für 30 Minuten bei 150 Grad in den Ofen.

Jetzt wird so richtig geschnippelt. Ein bis zwei mittelgroße Hokkaido-Kürbisse (ca. 1,5 Kilogramm) in mundgerechte Stücke schneiden, die Kerne und das Faserige mit einem Esslöffel herausschälen. Schale kann mitgegessen werden. Ist sie optisch beeinträchtigt, die Stellen herausschnitzen. Eine Stange Lauch in Ringe schneiden, drei kleine Zucchini ebenfalls und drei kleine Karotten stifteln. Gemüse nach der Vorgarzeit das Fleisch besuchen schicken und die Temperatur auf 200 Grad erhöhen. Noch einmal 30 Minuten zugedeckt schmoren lassen. Am Ende sollten Kürbis & Co. weich, aber nicht zerkocht sein, und das Fleisch gar. Salzmühle und Pfeffermühle mit auf den Tisch, und wo wir schon mal beim Rotwein waren…

Nach dem Essen macht sich so eine innere Ruhe breit, dass man entspannt den kleinen Halloween-Terroristen entgegensehen kann. Die leider bei uns in der Wesenberger Siedlung nicht im Bündel spuken, sondern über Stunden verteilt. Apropos verteilen: Was vom Schmortopf übrig bleibt, kommt in den Keller. Wie alle Eintöpfe, steigert auch der sich zum Folgetag geschmacklich. Guten Hunger!

Mexiko und Rom feiern in einem Topf die späte Vereinigung

25 Sonntag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen, Kochen

Römertopf1

Nun sind ja die alten Römer meines Wissens nicht bis Mexiko gekommen. Aber wenn sie es bis dahin geschafft hätten, wäre auch zusammengekommen, was zusammenpasst. Mir ist nämlich an diesem Wochenende bei einer gründlichen Inventur meiner Küche in einem der nicht so leicht erreichbaren Schränke mein Römertopf in die Hände gefallen.

Römertopf2Er ist ein bisschen ins Hintertreffen geraten, seit ich meinen Dampfgarer habe. Dabei tut der Topf auch nichts anderes als das Hightechgerät. Jedenfalls habe ich dem Vernachlässigten ein Rindfleisch-Mais-Gericht aus dem Atztekenland gegönnt und zum Auftakt erst einmal den Deckel in der Spüle versenkt, damit er sich ordentlich mit Feuchtigkeit vollsaugt. Die gibt er dann später wieder ab.

750 Gramm Rinderhack mit drei Esslöffeln Rosinen, drei Esslöffeln geviertelten schwarzen Oliven, drei gewürfelten Zwiebeln und sechs gepressten Knoblauchzehen verkneten. Salzen, dazu kommen etwas Kreuzkümmel und scharfes Paprikapulver. Ab in den Topf und mit drei Esslöffeln Olivenöl beträufeln. Darüber eine klein geschnittene getrocknete Pfefferschote und 250 Gramm Maiskörner aus der Dose. Zum Schluss noch eine rote und eine grüne Paprikaschote würfeln und und das Ganze damit abdecken. Eine Tasse Fleischbrühe übergießen und den Topf schließen. Eine Stunde bei 220 Grad Ober- und Unterhitze im Ofen garen.

Fladenbrot dazu macht das einfache, aber leckere Essen noch authentischer. Ich hatte nur Ciabatta im Haus. Tut es auch, und wir sind wieder irgendwie bei den Römern. Buen provecho!

Römertopf3

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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