Der Bildungsausschuss des Kreistages Mecklenburgische Seenplatte lädt alle Interessierten am Mittwoch, 13. November, in die Regionale Schule Ost „Am Lindetal“, Kopernikusstraße 4, in Neubrandenburg ein. Thema des Fachgesprächs wird die Umsetzung der Inklusion an den Schulen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sein.
Die fünf angehenden Bildungsfachkräfte werden im Anschluss an ihre Qualifizierung an der Hochschule für zwei Jahre beschäftigt. Foto: Winnie Schwarz
Seit 2021 werden im Projekt „Inklusive Bildung M-V“ an der Hochschule Neubrandenburg Menschen mit Beeinträchtigungen zu Bildungsfachkräften qualifiziert. Ziel ist es, dass diese zukünftig Hochschulangehörigen sowie Mitarbeitenden in Wirtschaft und Verwaltung die speziellen Anforderungen von Menschen mit Behinderungen vermitteln. Über eine Weiterführung und -finanzierung des Projekts wurde nun entschieden.
Die Qualifizierung der fünf Bildungsfachkräfte wird planmäßig Ende Juli 2024 abgeschlossen sein. Zwischen dem Wissenschafts-, dem Sozialministerium und der Hochschule ist eine Einigung erzielt worden. Im Anschluss an die Qualifizierung soll die Beschäftigung der ausgebildeten Teilnehmer*innen an der Hochschule in den Jahren 2024 und 2025 abgesichert sein. Über die Fortführung des Projekts nach 2025 wird noch diskutiert. 30 Prozent der Kosten für die Bildungsfachkräfte sowie eine Betreuungsperson trägt das Wissenschaftsministerium in Kooperation mit den Hochschulen. Das Sozialministerium übernimmt weitere 30 Prozent, die restlichen 40 Prozent werden aus dem Landeshaushalt finanziert.
Startschuss für NINA. Am Montag dieser Woche ist das Projekt des I·D·A & Freunde e. V. „Neustrelitzer Inklusions- und Netzwerkarbeit“ offiziell in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße 59 in Kiefernheide vorgestellt worden. Mitfinanziert durch Fördermittel der „Aktion Mensch“, gelang die Umsetzung von der Idee zum Angebot. Die „Aktion Mensch“ setzt sich dafür ein, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammen lernen, wohnen, arbeiten und leben. Um dieses Ziel zu erreichen, werden jeden Monat bis zu 1.000 Projekte entlang der Lebensbereiche Arbeit, Freizeit, Bildung und Persönlichkeitsstärkung, Wohnen sowie Barrierefreiheit und Mobilität gefördert.
Zu den geladenen Gästen gehörten unter anderem der Bürgermeister Andreas Grund, die Amtsleiterin für Bildung und Soziales Gabriele Michallik und der Vorstandsvorsitzende des I·D·A & Freunde e. V. Frank Illgen. „Ein Dankeschön an die Stadt Neustrelitz und an unseren Vorstand für ihre Unterstützung“, schreibt mir Magret Höppner, Geschäftsführerin von I·D·A & Freunde e. V.