Ein paar Blog-Tage ist es schon her, dass ich meinen Lesern ein besonders schönes Lied empfohlen habe. Nun, vor Ostern, sollte es wieder sein. Aber da war mein Leser Ron schneller. Als könnte er Gedanken lesen.
Mit dem Kommentar „Es gibt immer ein Hoffen auf einen Sommer des Friedens“, eine Botschaft so recht zu den Feiertagen, hat er mir einen tollen Song von Konstantin Wecker geschickt. Noch einmal allen Freunden von Strelitzius frohe Ostern, und viel Vergnügen beim Zuhören. Danke, Ron.
Die in der Stadtvertretung beschlossene „Neustrelitzer Resolution für Frieden“ (Strelitzius berichtete) ist auf dem Weg ins Bundeskanzleramt nach Berlin. CDU-Stadtvertreter Ralf Milbredt, der das Dokument initiiert hatte, hat heute im Rathaus der Residenzstadt die nötige Unterschrift für die Zustellung geleistet.
Ralf Milbredt hat heute Strelitzius in Wesenberg besucht und ihm die „Neustrelitzer Resolution für Frieden“ mitgebracht.
Die Stadtvertretung der Residenzstadt hat auf ihrer Sitzung am Donnerstagabend die „Neustrelitzer Resolution für Frieden“ an die Bundesregierung verabschiedet. Nach kontroverser und vor allem auch emotionaler Diskussion schlossen sich in der Abstimmung elf Abgeordnete dem Papier an, sieben votierten dagegen und vier enthielten sich der Stimme. Die Resolution ist vom CDU-Stadtvertreter Ralf Milbredt, Vorsitzender des StädteBANDE e.V., eingebracht und begründet worden. Unterzeichnet worden ist das Dokument von 13 Stadtvertretern: Ralf Milbredt, Patrick Scholz, Sven Zachmann, Frank Obermair (alle CDU), Marco Süldt (SPD), Bernd Haase, Bernd Werdermann (beide FDP bei GRÜNE/FDP/PuLS), Martin Henze, Manfred Schwarz (beide DIE LINKE) sowie Frank Herrmann, Christian Czollek, Thies Bussert und Hagen Häusser-Nixdorf (alle AfD).
Im Zusammenhang mit dem 1. Jahrestag des Russland-Ukraine-Krieges am gestrigen Tag fanden heute in Waren und Neubrandenburg Versammlungen statt, die aus polizeilicher Sicht störungsfrei verliefen. In Waren versammelten sich rund 200 Personen zu einer Menschenkette entlang des Schweriner Damms, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. An der Versammlung in Neubrandenburg unter dem Motto: „Für Frieden in Europa. Schickt Diplomaten statt Waffen“ nahmen rund 650 Personen teil.
Rund 150 Menschen haben sich am Freitagabend in Neustrelitz an einer Friedensaktion in der Stadtkirche und auf dem Markt beteiligt. „Es hätten mehr Teilnehmer sein können, aber was nicht ist, kann ja noch werden“, sagte mir Pastorin Cornelia Seidel seitens des Aktionsbündnisses „#unteilbar mv – Solidarisches Neustrelitz“.
Es seien weitere Veranstaltungen geplant. „Mit dem Auftakt sind wir zufrieden, wir haben unseren Friedenswunsch unmissverständlich zum Ausdruck gebracht“, so die Geistliche. Zum Abschluss der Demonstration in der Stadtmitte von Neustrelitz bildeten die Teilnehmer gemeinsam das Peace-Zeichen. Zuvor hatte es in der Stadtkirche kulturelle Statements zum Thema Frieden gegeben.
Die Neustrelitzer Friedensdemonstration beginnt wegen des schlechten Wetters heute um 17 Uhr in der Stadtkirche an Markt. Das hat mir Pastorin Cornelia Seidel seitens des einladenden Aktionsbündnisses „#unteilbar mv – Solidarisches Neustrelitz“ eben mitgeteilt.
Ein weiteres brandaktuelles Lied ist mir von Dietrich Krügel geschickt worden. Reinhard Mey hat es schon 1996 geschrieben und erstmals aufgeführt, und es scheint, als sei ihm der Text „Sei wachsam“ gerade eben aus der Feder geflossen. Unglaublich!
Eine Hymne, die ich auch aus Anlass der Friedensaktionen überall in Deutschland veröffentliche, darunter heute um 17 Uhr auf dem Neustrelitzer Markt und am morgigen Sonnabend um 14 Uhr auf dem Marktplatz in Neubrandenburg. Mein Leser schreibt: „Danke für Ihren Mut und Ihr Bekenntnis, für Friedensverhandlungen und gegen Waffenlieferungen im Ukrainekrieg einzustehen.“ Ich danke meinem Leser für die Einsendung.
Dann hat mich von Cornelia Gerlieb aus Prälank-Dorf noch ein Kommentar der Publizistin und Journalistin Daniela Dahn für den Kulturkanal des mdr erreicht. Darin betrachtet die Autorin den Angriff auf die Ukraine als Stellvertreterkrieg. „Ihren Blog verfolge ich mit Interesse. Auch ich habe die Friedensapelle unterzeichnet und finde die derzeitige Situation unerträglich“, so Cornelia Gerlieb in ihrer Mail.