Am 28. März findet in Neustrelitz das erste Frühstück für Freiberufliche im Kiez Büro in der Strelitzer Str. 37 statt. Alle, die beruflich solo unterwegs sind, sind eingeladen, sich bei einem Kaffee und selbstgemachten Waffeln kennenzulernen und auszutauschen. Außerdem können alle Interessierten den Tag nutzen, um kostenfrei einen Tag im Coworking Space zu arbeiten.
Das gemeinsame Frühstück ist von 9 bis 10 Uhr geplant. Wenn sich interessante Gespräche ergeben, können Teilnehmer aber auch länger bleiben. Wer arbeiten möchte, kann sich an einen der flexibel nutzbaren Schreibtische zurückziehen.
Am kommenden Dienstag, 30. Januar, können Interessierte einen Tag lang den Coworking Space “Kiez Büro” in der Strelitzer Straße in Neustrelitz kennenlernen. Ein Laptop ist alles, was sie benötigen, um ihr Homeoffice oder Firmenbüro einen Tag gegen einen Coworking-Platz zu tauschen. WLAN, Drucker und guten Kaffee gibt es vor Ort – und neue “Kolleg:innen” auch.
“Das Spannende am Coworking ist, dass man hier auf Menschen trifft, die eben nicht die eigenen Team-Kolleg:innen sind, sondern mitunter ganz andere Tätigkeitsfelder und Themen haben als man selbst. Das sorgt für Inspiration, neue Perspektiven oder auch ganz praktische gegenseitige Unterstützung”, so Björn Budack, der Gründer des Kiez Büros.
Vier Tage in der Woche im Büro oder lieber komplett „remote“ arbeiten, also im Home-Office? Oder vielleicht übernimmt Künstliche Intelligenz bald unliebsame Aufgaben, während wir entspannen? Die Zukunft der Arbeitswelt bleibt ungewiss, aber eines steht fest: Es wird spannend! Die Arbeitsagentur wirft einen faktenbasierten Blick auf die Zukunft und lädt ein zum „abi-Chat“ am 17. Januar. Von 16 bis 17.30 Uhr beantworten Experten die Frage: „Arbeitswelt der Zukunft – was kommt auf dich zu?“
Die Zukunft verspricht flexible Arbeit in agilen Projektteams, unterstützt von Künstlicher Intelligenz. Neue Berufe entstehen, während andere verschwinden. Entscheidend wird sein, sich Fragen zu stellen: Was will ich arbeiten? Wie wird sich meine Arbeit verändern?
Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im „abi-Portal“ veröffentlicht wird. Mehr Infos zum Chat finden sich unter https://abi.de/interaktiv/chat.
Nach der positiven Resonanz und der starken Nachfrage nach den Beratertagen im vergangenen Jahr in der Neubrandenburger Regionalbibliothek kündigt die Agentur für Arbeit Neubrandenburg einen weiteren Termin im Januar an. Diese Veranstaltung bietet Berufstätigen, die eine berufliche Veränderung anstreben oder mehr Verantwortung übernehmen möchten, die Gelegenheit, sich von Berufsberatungsexperten bei der Karriereplanung unterstützen zu lassen. Nächster Termin: 16. Januar, 13 bis 17.30 Uhr, wieder in den Räumen der Neubrandenburger Regionalbibliothek am Marktplatz 1. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) präsentiert das neue Onlineportal „mein NOW“. Dieses bietet Menschen im Erwerbsleben, Arbeitgebern und Weiterbildungsanbietern einen zentralen Anlaufpunkt im Internet – für alle Fragen rund um berufliche Weiterbildung.
„Der Startschuss von ‚mein NOW‘ zu Beginn des Jahres – als zentraler Hub – war eine kluge Entscheidung für alle Menschen im Erwerbsleben, Arbeitgeber und Weiterbildungsanbieter“, sagt der amtierende Leiter der Neubrandenburger Arbeitsagentur Stephan Bünning. „Ich bin sicher“, ergänzt Bünning, „dieser zentrale Ort im Internet bietet einen effektiven Anlaufpunkt für alle Fragen rund um berufliche Weiterbildung, wodurch die Informationsbereitstellung erheblich verbessert wurde.“
„mein NOW“ fungiert als Wegweiser zu landspezifischen und bundesweiten Angeboten und bietet fünf Dienste an:
– Informationen zu Berufen, Branchen & Perspektiven – Tests zur beruflichen Orientierung – Suche nach Weiterbildungsangeboten – Informationen zu Fördermöglichkeiten – Informationen zu Beratungsmöglichkeiten
„mein NOW“ vereint qualitätsgesichert und übersichtlich eine Vielzahl von Informationen zu beruflichen Weiterbildungsangeboten an einer zentralen Stelle im Internet. Zum Start von „mein NOW“ werden die Daten über das Verfahren KURSNET der Bundesagentur für Arbeit bereitgestellt. Im Laufe des Jahres 2024 ist geplant, Daten weiterer öffentlich-rechtlicher Weiterbildungsportale in „mein NOW“ zu integrieren. „mein NOW“ ist im Internet unter www.mein-now.de zu finden.
Im Juni waren in der Seenplatte 299 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im Mai, insgesamt 10.711 Bürer. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,4 Prozent. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres sind es 194 Arbeitslose mehr. „Im Juni ist die Arbeitslosigkeit im Seenplattelandkreis den vierten Monat in Folge gesunken. Der saisonal typische Rückgang ist ein ermutigendes Zeichen, das auf eine gewisse Stabilität hinweist. Trotzdem sollten wir die gegenwärtige Situation mit Vorsicht betrachten, da die Dynamik am Arbeitsmarkt nicht mehr so stark ist, wie vor der COVID-19 Pandemie“, sagte der Neubrandenburger Arbeitsagenturchef Thomas Besse heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.
Der längerfristige Vergleich der Entwicklung der Arbeitslosigkeit – von Mai auf Juni – macht die saisonale Dynamik sichtbar: „Im Juni 2021 verzeichneten wir einen bemerkenswert starken Rückgang der Arbeitslosigkeit mit einem Minus von 819 Personen. Dies war der stärkste Rückgang in den vergangenen acht Jahren. Im Vergleich dazu ist der Rückgang der Arbeitslosenzahlen in diesem Jahr – mit einem Minus von 250 Personen – deutlich geringer ausgefallen“, betonte Besse.
„Die niedrigeren Rückgänge der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum langfristigen Trend zeigen, dass wir uns möglicherweise in einer Phase des Plateaus befinden. Diese Entwicklung erfordert unsere gesamte Aufmerksamkeit und gemeinsame Anstrengungen – aller relevanten Akteure am Arbeitsmarkt. Dazu werden wir weiterhin eng mit den Unternehmen und anderen relevanten Akteuren zusammenarbeiten, um die Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region zu stärken und Arbeitsuchende bestmöglich zu unterstützen.“
Thomas Besse. Foto: B4B MV
„Es ist interessant zu beobachten“, stellte Besse heraus, „dass im Vergleich zum Juni 2021 die Anzahl der Menschen, die ihre Arbeitslosigkeit durch eine Beschäftigung beenden konnten, im Juni dieses Jahres deutlich gesunken ist.“ Von 1.169 im Vorjahresmonat auf 692 im aktuellen Juni. Das zeigt die veränderte Dynamik am Arbeitsmarkt aber auch, dass Betriebe im schwierigen Umfeld zurückhaltender bei der Neueinstellung von arbeitslosen Menschen geworden sind.“
Besse erklärte, dass die Ursachen für die nachlassende Dynamik auf dem Arbeitsmarkt in der Region vor allem auf die Folgen des Krieges in der Ukraine, der Inflation und den Problemen in den Lieferketten zurückzuführen sind. Auch machten sich Demografie und der Fachkräftemangel bemerkbar.
Erfreulich sei, so der Agenturchef, dass sich die Zahl der Stellenmeldungen weiterhin auf einem hohen Niveau bewegt. Das zeige die relativ hohe Nachfrage nach Arbeitskräften. Seit Jahresbeginn wurden den beiden Arbeitgeberservice-Teams von Arbeitsagentur und Jobcentern im Landkreis knapp 2.950 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. „Allein im Juni haben unsere Arbeitgeberservice-Teams 469 freie Stellen akquiriert. Nur 43 weniger als im Vorjahreszeitraum“, so Besse
Verarbeitendes Gewerbe, Pflege- und Gesundheitsbranche am stärksten von Fachkräfteengpässen betroffen
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mangelt es an Fachkräften. Vor allem im Bau- und verarbeitenden Gewerbe sowie in sozialen und technischen Berufen fehlen qualifizierte Menschen. Um dieser Situation erfolgreich zu begegnen, intensivieren die Arbeitsagentur und die Jobcenter im Landkreis ihre Bemühungen zur Qualifizierung von Arbeitslosen und Beschäftigten. „Die Pflege sowie das verarbeitende Gewerbe gehören seit vielen Jahren zu den Engpassberufen im Seenplattelandkreis. Nicht viel besser sieht es aus bei den Verkehrs- und Logistikberufen, Bau- und Ausbauberufen sowie IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen sowie bei den Lebensmittel- und Gastgewerbeberufen. Auch hier ist der Bedarf an Fachkräften ungebrochen hoch“, sagte Besse. Seit Monaten übersteigt die Zahl der gemeldeten Stellen – für Fachkräfte – die Zahl der Arbeitslosen. Allerdings: Bei den weniger qualifizierten Hilfskräften ist die Situation umgekehrt. Hier gibt es mehr Bewerber als Stellen. Deshalb ist die Qualifizierung für den Arbeitsagenturchef „eine entscheidende Säule.“ Wir müssen uns noch mehr auf die Förderung von Bildung – auch im Betrieb – konzentrieren, um sicherzustellen, dass die Arbeitskräfte den Anforderungen des sich wandelnden Arbeitsmarktes gerecht werden können.“
Zum Abschluss ging Besse auf die Entwicklung am Ausbildungsmarkt im Seenplattelandkreis ein. „Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres. Aber: Der Ausbildungsmarkt bietet weiterhin Chancen für alle, die noch auf der Suche nach einer passenden Ausbildungsstelle sind. Es gibt noch so viele Unternehmen, die interessante Ausbildungsplätze anbieten. Darum kann ich denen, die bisher vergeblich eine Lehrstelle gesucht haben, nur empfehlen: Meldet Euch bei der Berufsberatung. Nutzt darüber hinaus für die Ausbildungssuche die AzubiWelt-App der Bundesagentur für Arbeit. Die App ist kostenlos und wurde gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern entwickelt. Es gibt die App für Smartphones mit Apple oder Android Betriebssystem. Und wer noch Tipps rund um das Thema Bewerbung benötigt, ist auf der Seite www.planet-beruf.de genau richtig.
Fachkräftesicherung: Berufsabschlüsse erfolgreich gestalten – mit Assistierter Ausbildung
„Ich möchte an die Personalverantwortlichen appellieren“, unterstrich Besse, „nutzen Sie, neben der Einstiegsqualifizierung (EQ), das Instrument der ‚Assistierten Ausbildung‘. Mit der Assistierten Ausbildung unterstützen wir Sie und Ihre Nachwuchskräfte auf dem Weg zum Berufsabschluss. Wir helfen Ihnen dabei, dass Ihre Auszubildenden ihre Lehre erfolgreich abzuschließen. Auch Ihr Unternehmen kann davon entscheidend profitieren! Wenden Sie sich bei Fragen gerne an unsere Arbeitgeberservice-Teams von Arbeitsagentur und Jobcenter im Landkreis. Dort werden Sie kompetent beraten.“
Die Arbeitsagentur Neubrandenburg kündigt eine digitale Beratungswoche für Beschäftigte an, die vom 12. bis zum 16. Juni stattfinden wird. Diese innovative Veranstaltung bietet eine einzigartige Gelegenheit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, wertvolle Informationen und Beratung zu verschiedenen Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu erhalten. In der bundesweiten Veranstaltungswoche bieten die Berufsberatungen im Erwerbsleben aus acht Metropolregionen gemeinsam Online-Veranstaltungen zu verschiedenen Trendthemen an.
„Die digitale Beratungswoche ist eine Initiative der Bundeagentur für Arbeit, um Beschäftigte dabei zu unterstützen, ihre Karrieremöglichkeiten zu erweitern und sich den Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen“, sagt Neubrandenburgs Arbeitsagenturchef Thomas Besse. „Wir möchten den Menschen helfen, ihre beruflichen Ziele zu erreichen, und ihnen die Werkzeuge und Informationen zur Verfügung stellen, die sie benötigen, um erfolgreich zu sein. Und, da die Veranstaltungen online stattfinden, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bequem von zu Hause oder vom Arbeitsplatz aus daran teilnehmen.“
Im Zeitalter der Digitalisierung ist es von entscheidender Bedeutung, dass Beschäftigte über die neuesten Entwicklungen in ihren Branchen informiert sind und ihre Fähigkeiten anpassen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die digitale Beratungswoche der Arbeitsagentur wurde speziell entwickelt, um diese Bedürfnisse zu erfüllen und den Beschäftigten dabei zu helfen, ihre berufliche Laufbahn aktiv zu gestalten.