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Arndt, Auszeichnung, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Mirow-Münze

Die Ärztin Dr. Uta Arndt denkt an den Beginn Anfang der 90er Jahre zurück: „Quasi über Nacht mussten Entscheidungen für Zukünftiges getroffen werden,“, sagt sie, „vieles wäre so heute gar nicht mehr vorstellbar und möglich.“ Und genau dieses immer wieder an Zukünftiges zu denken und das Heute nicht aus den Augen zu verlieren, hat die engagierte Ärztin bis jetzt stets angespornt. „Sie lebt es förmlich“, sagt anerkennend Bürgermeister Henry Tesch bei der Auszeichnung der Medizinerin mit der Mirow-Münze im Monat März.

„Unser Anliegen war es immer, eine möglichst umfassende medizinische Versorgung in Mirow und Umgebung zu ermöglichen und zu sichern“, sagt Uta Arndt. Man merkt ihr an, dass sie nicht im Mittelpunkt stehen möchte, dennoch zeigt ein sanftes Lächeln in ihrem Gesicht, dass die Überraschung gelungen ist und sie sich freut. Auch legt sie besonderen Wert darauf, hier nicht als Einzelkämpferin unterwegs zu sein. „Ohne die jahrzehntelange Unterstützung durch meine Familie wäre vieles so nicht möglich gewesen.“
Und dann kommt sie auf ihr Team zu sprechen, auf die Kolleginnen und Kollegen, die mit ihr im Ärztehaus Mirow arbeitet, auf die Schwestern, auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die alle so wunderbar und aufopfernd Tag für Tag, Jahr für Jahr für die Patientinnen und Patienten da sind. Man merkt ihr an, wie wichtig es ihr ist. Irgendwie haben alle auf einmal eine Träne im Auge.
In ihre Wertschätzung schließt Dr. Uta Arndt auch alle anderen Mediziner und deren Mitarbeiter in Mirow und Umgebung ein. „Ich freue mich über diese Anerkennung“, sagt sie, „und ich nehme sie gern stellvertretend für uns alle an.“
Schnell geht es um das Thema Sicherung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum. „Mit dem Gesundheitshaus in Mirow hat Frau Dr. Arndt bereits jetzt ein Modell geschaffen, von dem die ganze Region profitiert. Wir werden daher das nächste Mirower Gespräch zum Thema Gesundheit und Pflege im ländlichen Raum veranstalten“, sagt Bürgermeister Henry Tesch. „Die Absprachen, u.a. mit dem Landkreis, dazu laufen bereits.“
Hier sind sich alle einig. Stadtvertreterin Martina Heyden-Smentek betont, wie wichtig dieses Thema im ländlichen Raum ist. „Wir haben mit den Mirower-Gesprächen in der Vergangenheit gute Erfahrungen gesammelt und diese in der Umsetzung nutzen können“, sagt sie. Stadtvertreter Frank Thederan merkt an, „dass gerade durch die Initiativen von Frau Dr. Uta Arndt und ihres Teams immer der Fokus genau auf diesem Schwerpunkt lag. Hier anzuknüpfen, neue Impulse zu setzen, wäre ein nächster logischer Schritt“, sagt er und begrüßt die Ankündigung des Bürgermeisters.
Wer in diesem Moment in die Augen von Uta Arndt und Henry Tesch schaute, der konnte erahnen, dass sie beide bereits die nächste Idee haben. Es dürfen also alle gespannt sein.