Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg baut die Beteiligung junger Menschen weiter aus: Mit Michéle Arndt ist die Koordination für Jugendbeteiligung nun fest im Rathaus angesiedelt. Die neue Anlaufstelle bündelt städtische Aktivitäten zur Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und bringt ihre Perspektiven stärker in kommunale Entscheidungen ein.
Die Aufgabe der Koordinatorin ist es, Beteiligungsprozesse zu organisieren, Projekte zu begleiten und Jugendliche bei der Umsetzung eigener Ideen zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Aufbau tragfähiger Netzwerke mit Schulen, Vereinen und anderen Partnern in der Stadt.
Dr. Uta Arndt (vorn) umrahmt von Astrid Hirstius, Anja Dahms, Elisabeth Marlorny, Julia Berdermann, Martina Heyden-Smentek, Frank Thederan und Bürgermeister Henry Tesch (von links).
Die Ärztin Dr. Uta Arndt denkt an den Beginn Anfang der 90er Jahre zurück: „Quasi über Nacht mussten Entscheidungen für Zukünftiges getroffen werden,“, sagt sie, „vieles wäre so heute gar nicht mehr vorstellbar und möglich.“ Und genau dieses immer wieder an Zukünftiges zu denken und das Heute nicht aus den Augen zu verlieren, hat die engagierte Ärztin bis jetzt stets angespornt. „Sie lebt es förmlich“, sagt anerkennend Bürgermeister Henry Tesch bei der Auszeichnung der Medizinerin mit der Mirow-Münze im Monat März.
Von Beginn an dabei: Katrin Brähmer ist als medizinische Fachangestellte und nichtärztliche Praxisassistentin nicht wegzudenken.
„Unser Anliegen war es immer, eine möglichst umfassende medizinische Versorgung in Mirow und Umgebung zu ermöglichen und zu sichern“, sagt Uta Arndt. Man merkt ihr an, dass sie nicht im Mittelpunkt stehen möchte, dennoch zeigt ein sanftes Lächeln in ihrem Gesicht, dass die Überraschung gelungen ist und sie sich freut. Auch legt sie besonderen Wert darauf, hier nicht als Einzelkämpferin unterwegs zu sein. „Ohne die jahrzehntelange Unterstützung durch meine Familie wäre vieles so nicht möglich gewesen.“
Und dann kommt sie auf ihr Team zu sprechen, auf die Kolleginnen und Kollegen, die mit ihr im Ärztehaus Mirow arbeitet, auf die Schwestern, auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die alle so wunderbar und aufopfernd Tag für Tag, Jahr für Jahr für die Patientinnen und Patienten da sind. Man merkt ihr an, wie wichtig es ihr ist. Irgendwie haben alle auf einmal eine Träne im Auge. In ihre Wertschätzung schließt Dr. Uta Arndt auch alle anderen Mediziner und deren Mitarbeiter in Mirow und Umgebung ein. „Ich freue mich über diese Anerkennung“, sagt sie, „und ich nehme sie gern stellvertretend für uns alle an.“