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Heike Wasmund, Hospizleiterin, Andrea Binkowski, Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz und Yvonne Bendrich, Sozialpädagogin des Hospizes (von links) bei der Spendenübergabe. Foto: Carola Biermann

Wärmende Socken für einen guten Zweck waren dieser Tage in der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu haben. Das Haus gehörte neben der Fitness Lounge, der Vita und der Semmelweis Apotheke zu den vier Standorten, an denen das DRK Hospiz „Luisendomizil“ auf sich aufmerksam machte. Zur Aktion „Hospiz macht keine kalten Füße“, konnten selbst gestrickte Socken in fröhlichen Farben für eine Spende nach eigenem Ermessen erworben werden. Bei den Kunden der Sparkasse kam das gut an. Sie spendeten 116 Euro für das Hospiz. Die Sparkasse gab noch einmal 384 Euro dazu, sodass insgesamt 500 Euro an das Louisendomizil gehen. Wie viele Spenden es insgesamt sein werden, ist derzeit offen, denn die übrigen Standorte bieten noch einige wenige Socken an.

Wer die Aktion hier verpasst hat, bekommt eine zweite Chance Gutes zu tun: Denn zur Neustrelitzer Tiergartenweihnacht am 9. und 10. Dezember wird auch das Hospiz mit einem Stand vertreten sein. Dort sind dann nicht nur Socken, sondern auch selbst hergestellter Schmuck und tolle Keramik für eine Spende zu haben.

„Ich empfinde großen Respekt für die Mitarbeiter des Hospizes, die mit so viel Herz an ihre oft so schwere Arbeit gehen. Deshalb war es selbstverständlich für mich, diese Aktion zu unterstützen“, sagt Andrea Binkowski, Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse.

Und auch Heike Wasmund, Chefin des „Luisendomizils“, freut sich und betont: „Wir sind dankbar für alle Spenden und auch Sachspenden.“  Durchschnittlich 130 Patienten werden jährlich im Neustrelitzer Hospiz betreut. Dort gibt es 10 Gästezimmer, in denen Menschen mit einer unheilbaren und fortgeschrittenen Erkrankung leben können und medizinisch betreut werden. „Hospizpflege ist zwar kostenfrei und 95 Prozent der anfallenden Kosten tragen die Kranken- und Pflegekassen, doch 5 Prozent muss der Träger als Eigenleistung bereitstellen. Bis zu 60.000 Euro sind das Jahr für Jahr“, so Heike Wasmund.

Wer sich wie all die fleißigen Socken-Strickerinnen für das Hospiz engagieren möchte, kann unter Telefon 03981 – 34 90 42 29 Kontakt zur Einrichtung aufnehmen oder auf das Spendenkonto des DRK bei der Sparkasse Mecklenburg Strelitz, IBAN: DE30 1505 1732 0030 0033 48, Stichwort „Stationäres Hospiz Neustrelitz“, spenden.