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Der am Sonnabend in Friedland vom Gelände eines Autohauses gestohlene Pkw Hyundai (Strelitzius berichtete) wurde heute Morgen gegen 3.15 Uhr von einer Polizeistreife in der Salower Straße entdeckt. Dem Anhaltesignal kam der Fahrzeugführer nicht nach und flüchtete zunächst vor dem Funkstreifenwagen zeitweise mit über 100 km/h innerhalb der Stadt. Der Pkw konnte wenige Minuten später in der Riemannstraße gestoppt werden, nachdem der Hyundai mit drei parkenden Fahrzeugen zusammengestoßen war. In dem Fahrzeug befanden sich insgesamt fünf Insassen.

Nach gegenwärtigen Stand der Ermittlungen handelte es sich bei dem Fahrzeugführer um einen 15-jährigen Deutschen, der u.a. im Verdacht steht, den Pkw Hyundai unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und ohne eine erforderliche Fahrerlaubnis geführt zu haben. Zur Beweismittelsicherung wurde daher bei dem Jugendlichen eine Blutprobenentnahme durchgeführt. Bei den weiteren Mitfahrern handelte es sich um alle samt minderjährige Deutsche. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellte sich zudem heraus, dass ein 14-Jähriger zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben war.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen in Absprache mit der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt und an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen, die gegenwärtig noch andauern. So gilt es u.a. zu klären, ob und inwieweit die Gruppe noch für weitere Straftaten in Betracht kommt. Der Pkw Hyundai wurde im Anschluss sichergestellt. Bei den drei durch den Unfall beschädigten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 6500 Euro.