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Mein heutiges Fundstück stammt aus Buchholz. Für Überforderte: Das malerische, gepflegte Dorf zählt ganz im Süden unseres Bundeslandes, fast schon in Brandenburg, zum Amt Röbel und ist so abgelegen, wie man es sich nur vorstellen kann. Aber, Buchholz hat eine Marina. Und die liegt zwar nicht an der auf dem Wasserweg direkt zu erreichenden Müritz, aber am Müritzsee. So viel Unterschied muss sein.

Ein Spaziergang entlang der dem Auge wohlgefälligen Dorfstraße und an der Wasserkante lohnt sich immer. Direkt vor dem Hafenmeisterbüro haben wir heute ein geparktes Rost-Käfercabrio entdeckt. Was für ein geiles Teil, das ist mir glatt ein Bild mehr wert.

Zur Marina gehört ein paar Fußminuten weiter an der, na, ja, Promenade das Restaurant „Seerose“. Von dessen Hochterrasse gibt es einen genialen Blick auf den Hafen. Noch genialer ist, dass hier irgendwo im Nirgendwo ein Inder in der Küche steht. Manchmal ist es schon ulkig: Da besteht die Chance kulinarisches Neuland zu erschmecken, und dann rangiert am selben Tag Fischcurry indischer Art auf dem heimischen Speiseplan, Lachs und Kabeljau waren schon aufgetaut. So blieb es bei Wein und Gerstensaft, beides ohne Beanstandungen

Aber, wir werden wiederkommen. Denn das, was wir da auf der Speisekarte der „Seerose“ gelesen haben, hat uns schon neugierig und die Münder wässrig gemacht. Demnächst mehr dazu hier im Blog, versprochen.