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Manchmal muss es schnell gehen. Erst am späteren Vormittag gefrühstückt, dann durch Blumenholz spazieren gewesen und die eisige Luft genossen, bei den Kindern in Neuhof vorbeigeschaut, und irgendwann war es dann 16 Uhr, bevor der Gedanke an die Mittagsküche auch nur aufkam.

Nudeln fehlen bei uns nie, heute waren die Gnocchi fällig, 300 Gramm davon in Salzwasser mit einem Schuss Olivenöl al dente kochen. Bis auf einen kleinen Rest Nudelwasser abgießen. Dann gibt es so Sachen, die kann man kaum besser machen. Wie das Pesto Genovese von Rana mit Basilikum, was ich im Neustrelitzer Kaufland entdeckt habe. Mit den heißen Gnocchi vermengen. Zwischenzeitlich in einer fettfreien Pfanne 100 Gramm Rohschinkenwürfel anbraten und zur Pasta geben. Auf den Tisch bringen und mit Parmesan überstreuen.

Dazu gab es heute Feldsalat, daran ist der Einkäufer nicht vorbeigekommen. Ein paar Kerne drunter, mit Balsamico und Würzöl anmachen. Passt immer, ein Weinchen zum Essen auch. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber mehr als 20 Minuten können es vom Blick in den Vorratschrank bis zum obligatorischen Tischgebet „Piep, piep, piep, wir haben uns beide lieb, guten Appetit“ nicht gewesen sein. Einen Espresso hinterher, neuerdings nach arabischer Art mit etwas Kardamom bestreut. Soll angeblich nicht nur magenfreundlich sein, sondern auch eine aphrodisierende Wirkung haben. Da halte ich mich mal bedeckt. Abendbrot? Geschenkt!

Kleine Vorschau: Morgen läuft Kabeljau im Ofen der Strelitzius-Küche zu hoffentlich großer Form auf. Das Ergebnis ist hier zu lesen.