Schlagwörter
Auftakt, dokumentART, HKB, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Show, Tanz, Turm

Zum Auftakt der 32. dokumentART geht der Blick nach oben: Am Dienstag, 6. Oktober, um 18.30 Uhr, wird der HKB-Turm am Neubrandenburger Marktplatz zur Bühne für die spektakuläre Vertical-Dance-Performance AERIAL.ROOTS. Tänzerinnen schweben an der Fassade, fallen und bewegen sich zwischen Himmel und Architektur. Begleitet wird die Performance von elektronischer Live-Musik des Stettiner Künstlers Duch Jastrubczak. Tänzerin und Choreografin Rebekka E. Böhme und Marie Julie Roehl lassen gemeinsam mit ihm eine Komposition aus Bewegung, Klang, Fassade und Stadtraum entstehen.
Mit dem „Finger“, dem höchsten Gebäude Neubrandenburgs und Symbol für Moderne und Aufbruch, hat sich die dokumentART bewusst eine weithin sichtbare Bühne ausgesucht. Die Eröffnung setzt damit eindrucksvoll die Idee der Festivalleiterinnen um, die dokumentART noch stärker in die Stadt zu bringen: Das Festival kommt zu den Menschen.
Nach der Performance geht es um 19.30 Uhr im CineStar mit dem Eröffnungsfilm „Das Flüstern der Wälder“ von Vincent Munier weiter. Die preisgekrönte Naturdokumentation erzählt mit außergewöhnlichen Bildern und einer eindringlichen Klangwelt von Mensch und Natur, Generationen und dem Schutz fragiler Lebensräume. Tickets gibt es im Latücht und online über Reservix.
Zum Festival: Das Festival präsentiert mehr als 70 Filme in verschiedenen Sektionen. Aus fast 1.000 Einreichungen wurden 51 Filme aus ganz Europa für den Internationalen Wettbewerb ausgewählt. Sie laufen in zehn thematisch kuratierten Wettbewerbsblöcken. Insgesamt werden 5 Preise im Gesamtwert von 8.500 Euro vergeben. Die 32. dokumentART ist internationaler denn je – und gleichzeitig näher dran an Neubrandenburg und der Region. Das Festival geht stärker in die Stadt und arbeitet mit zahlreichen lokalen Partnern.