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Erik Swiatloch ist sich nicht ganz sicher, ob er bei mir richtig ist. Der Mitarbeiter im Strelitzer Kulturquartier mit dem kleinen Plattenlabel (Strelitzius berichtete) hat eine Petition gestartet, die ihm sehr am Herzen liegt, und möchte möglichst viel Gehör finden. Womit mein Leser bei mir zumindest an einer passenden Adresse ist. Erik möchte erreichen, dass auf billigem, abgepackten Discounter-Fleisch Bilder von Schlachtbetrieben und Massentierhaltung zu sehen sind, ähnlich aufgebaut, wie es das schon auf Zigaretten-Packungen gibt.
„Ich möchte damit nicht zum Vegetarismus oder Ähnlichem aufrufen, sondern lediglich dem Käufer ehrlich zeigen, wie das alles abläuft, bis die Schnitzel oder das Hähnchenschenkel für 1,20 Euro letztlich in der Theke landen. Ich stelle nämlich immer wieder fest, dass sich viele Menschen gar nicht darüber im Klaren sind“, schreibt mir mein Blogfreund. Gerade bemühe er sich um die Unterstützung seiner Aktion durch Fridays for Future und Greenpeace sowie weitere Vereine und Organisationen.
Die Thematik ist in der Petition nochmal genauer erläutert. Den Link dazu gibt es hier:
Ich glaube, Greenpeace und die Schulschwänzer sind in dieser Sache nicht die richtigen Ansprechpartner. Wenn heimische Tierwirte und Schlachtbetriebe sich an dieser Aktion beteiligen, ist schon sehr viel gewonnen. Die Positiven müssen vorangehen.
Ja, Herr Remus, da bin ich ganz Ihrer Meinung! Und an erster Stelle wären da auch unsere Politiker gefragt! Natürlich auch die Verbraucher, die wesentlich gesünder leben würden durch eine Beschränkung des Fleischkonsums. Aber leider ist es für Politiker nicht nur sehr bequem, sondern wohl auch lukrativ, die Schuld an erster Stelle auf uns Verbraucher zu schieben. Unsere Macht als Verbraucher wird m. E. oft als zu hoch eingeschätzt. Nicht jeder, der preiswert einkaufen muss, ist geizig…
Super Idee, wer Fleisch isst, muss Verantwortung übernehmen und sein Gewissen befragen. Nicht mehr die Augen verschließen vor der realen Grausamkeit.