Die Geschichte einer jüdischen Familie steht im Mittelpunkt der Romanadaption „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, die in dieser Vorstellungswoche im Wesenberger Kino läuft. Oscar-Preisträgerin Caroline Link setzte die literarische Vorlage von Judith Kerr für die Leinwand um.

Filmstarts.de zum Inhalt: Im Jahr 1933 gerät das Leben der kleinen Anna Kemper (Riva Krymalowski) völlig aus den Fugen: Denn nach Hitlers Machtergreifung ist ihr Vater Arthur (Oliver Masucci) gezwungen, das Land zu verlassen. Der berühmte Theaterkritiker und erklärte Feind der Nationalsozialisten beschließt, Berlin zu verlassen und in die Schweiz zu flüchten. Seine Frau Dorothea (Carla Juri) sowie Anna und Sohn Max (Marinus Hohmann) kommen nach. Doch es muss alles ganz schnell gehen, Zeit zu packen bleibt kaum: Und so kommt es, dass Anna ausgerechnet ihr rosa Stoffkaninchen zurücklassen muss. Doch auch in der Schweiz haben es die Flüchtlinge nicht leicht, sodass die Kempers schon bald weiterziehen. Über Paris geht es bis nach London, wo die Familie endlich ankommen kann. Während Anna ihr geliebtes Stoffkaninchen schmerzlich vermisst, ist sie dennoch davon überzeugt, dass schon alles irgendwie gut gehen wird, solange ihre Familie zusammenhält.

Der Film läuft von Sonnabend bis Mittwoch um 20 Uhr sowie am Freitag um 18 Uhr und am Sonnabend und Mittwoch um 17.30 Uhr. Außerdem wird am Freitag um 20.30 Uhr und am Sonntag um 17 Uhr noch einmal „Knives out – Mord ist Familiensache“ (Strelitzius berichtete) aufgeführt. Ich habe den Krimi inzwischen gesehen und hatte meine helle Freude daran. Kinochefin Christiane Bongartz findet ja Daniel Craig als James Bond besser, wie sie mir verraten hat… Ein kleines Meisterwerk ist „Knives out“ auf alle Fälle, eine Perle, sehr zu empfehlen!