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Am gestrigen Montagabend gegen 19.45 Uhr kam es im Neubrandenburger Polizeihauptrevier zu einem Angriff auf einen Polizeibeamten. Der 34-jährige Kommissar befand sich im Vorraum des Reviers in einem Gespräch mit einem Bürger, als es an der Eingangstür klingelte. Der Beamte öffnete von innen die Tür, als der Tatverdächtige plötzlich ein Messer zog und in Richtung des Polizisten stach. Dem Stich konnte der Polizist ausweichen und die Tür wieder schließen. Er konnte den Tatverdächtigen durch die Tür in ein Gespräch verwickeln. Währenddessen begaben sich zwei weitere Beamte über den Hof des Reviers zum Haupteingang und konnten hier den Angreifer überwältigen und vorläufig festnehmen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 23-jährigen Syrer. Er war aus einer psychiatrischen Einrichtung, in welcher er gerichtlich untergebracht war, verschwunden. Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ordnete die Festnahme des 23-Jährigen an und beantragte einen Unterbringungsbefehl beim zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg. Inzwischen st dieser erlassen. Der Beschuldigte ist in einer forensischenKlinik untergebracht worden.

Entgegen der Gerüchte in sozialen Netzwerken stellt die Polizei klar, dass es sich bei dem Mann nicht um den syrischen Staatsangehörigen handelt, welcher im vergangenen Jahr im Neubrandenburger Reitbahnviertel unter anderem durch Zerstechen von Reifen auffällig geworden ist.