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Tomasz Grzegorczyk mit Djibril N’Diaye, der in Malchow für drei der vier TSG-Tore gesorgt hat.

TSG-Trainer Tomasz Grzegorczyk, der in dieser Woche seinen 38. Geburtstag gefeiert hat, geht optimistisch in das Oberliga-Punktspiel der Neustrelitzer Kicker am Sonntag um 13.30 Uhr im Parkstadion gegen Blau-Weiß Berlin. „Es wird kein einfaches Spiel gegen unseren unmittelbaren Tabellenkonkurrenten, ab der Erfolg am vergangenen Wochenende in Malchow hat uns viel Kraft gegeben und für tolle Stimmung gesorgt“, sagte mir der Coach bei der Vorbesprechung der Partie. „Davon abgesehen, habe ich meinen Spielern einmal mehr eingeschärft, nicht auf die Tabelle, sondern nach vorn zu schauen.“

Dennoch verrät der Blick auf die Tabelle, dass die Begegnung getrost als ein Schlüsselspiel für beide Vertretungen bezeichnet werden kann. Mit den Blau-Weißen (9.) erwartet das TSG-Oberligateam (8.) eine spielstarke Mannschaft, in der gleich mehrere Akteure mit Regionalligaerfahrung stehen. Die Berliner Spielvereinigung ist mit drei Siegen nach der Winterpause optimal in die Rückrunde gestartet. „Aber wir haben unsere Strategie“, lässt sich Tomasz Grzegorczyk davon nicht übermäßig beeindrucken. Natürlich müssen die Spieler den Match-Plan auch umsetzen. Im Kader wird wieder Neuzugang Axel Togbe stehen. Der sei zwar noch nicht hundertprozentig fit, sodass es für 90 Minuten reiche, aber eingewechselt mit Sicherheit eine gute Alternative im Angriff.

Unterdessen haben die Kollegen vom Regionalfernsehsender neu.eins einen Beitrag unter dem verheißungsvollen Titel „Mit der Jugend zurück in die Regionalliga“ gedreht (siehe oben). Danach befindet sich die TSG nicht nur im Mittelfeld der Oberliga, sondern auch mitten in einer Konsolidierungsphase. Zur strategischen Ausrichtung gehört, die Fans zurückzuholen. Vielleicht sieht man sich am Sonntag im Parkstadion. Würde mich freuen!