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Auch auf dem Neubrandenburger Markt fanden vor 30 Jahren – im Herbst 1989 – Demonstrationen statt. Foto: Hans-Jürgen Schulz; Bestand Neubrandenburger Stadtarchiv

Die Brücke Demminer Straße in Neubrandenburg könnte im Herbst in „Brücke der friedlichen Revolution von 1989“ umbenannt werden. Das jedenfalls schlägt Oberbürgermeister Silvio Witt den Stadtvertretern vor, die darüber im Mai zu befinden haben. Erste Vorgespräche mit den Fraktionen seien positiv verlaufen, heißt es aus dem Rathaus.

Die Viertorestadt will im Herbst mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen an die Wendezeit vor 30 Jahren erinnern. Dabei sind Kooperationen mit der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz, der Hochschule Neubrandenburg, Kirchengemeinden und den damaligen Augenzeugen geplant. Geplant sind auch Dialoge zwischen Menschen, die ganz unterschiedliche Sichtweisen auf die Wendezeit haben.

Die Stadt Neubrandenburg hatte sich im Zuge des Landtagsbeschlusses zu einer zentralen Erinnerungsstätte zum 30-jährigen Wendejubiläum als Gedenkort beworben. Allerdings hat Waren/Müritz dafür vom Land den Zuschlag erhalten.