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Die Prieperter bei der Siegerehrung in Mühl Rosin: Manfred Giesenberg hält die Plakette für den 3. Platz in Händen, vorn Zweiter von rechts Till Backhaus. 

Auch wenn die Prieperter bei ihrer zweiten Teilnahme am Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft“ „nur“ Dritte geworden sind (Strelitzius berichtete), hat sich der Ausscheid für sie mehr als gelohnt. Am gestrigen Sonnabend hat Agrarminister Till Backhaus in der Siegergemeinde Mühl Rosin bei Güstrow die Preisverleihung vorgenommen. Dazu gehörte ein Fördermittelbescheid über 30 000 Euro. „Mit unseren Eigenmitteln ist damit der Bau des neuen Spielplatzes im kommenden Jahr am Badestrand gesichert“, freute sich Prieperts Bürgermeister Manfred Giesenberg.

Weitere 2000 Euro gab es für den 3. Platz im Wettbewerb und noch einmal 1000 Euro für den 1. Platz in der Wettbewerbskategorie Entwicklung des Gemeindegrüns. 5000 Euro hatte der Landkreis den Priepertern als schönstes Dorf in der Seenplatte zuerkannt.  Macht summa summarum 8000 Euro oben drauf. 

Über das künftige Aussehen des Spielplatzes haben übrigens die Prieperter Mütter entschieden. „Das ist doch allemal besser, als wenn die Gemeindevertretung den jungen Familien und ihren Kindern etwas vorsetzt“, sagte mir Manfred Giesenberg. Daraus sei dann der Förderantrag gestrickt worden. Auch für die vielen Urlauberfamilien mit jüngerem Nachwuchs, die es Jahr für Jahr nach Priepert und in die umgebende Kleinseenplatte zieht, wird der Spielplatz mit Sicherheit ein Anziehungspunkt sein.

Über die Verwendung der 8000 Euro entscheidet die Prieperter Arbeitsgruppe, die die Wettbewerbsteilnahme begleitet hat, wie mir das Gemeindeoberhaupt verriet. Während dieses Prozesses sei schon die eine oder andere Idee geboren worden. Und was den gestrigen Tag in Mühl Rosin angehe, so sei es „eine wirklich schöne Veranstaltung“ gewesen.