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Monsterhochs Mitte Oktober, siehe Grafik, folgten Strengwinter.

Während ich heute Morgen meinen eigentlich schon zur Winterfestmachung abgeschobenen Motorroller wieder in Betrieb genommen und am Nachmittag fürs sonnig-warme Wochenende die Fahrräder aufgepumpt habe, unkt mein Lieblingswetterfrosch Kai Zorn herum. Der hat ja den ganz großen meteorologischen Blick und wird nach eigener Aussage ein bisschen „hibbelig“ angesichts des Dauerhochs, das seit Februar unser Wetter bestimmt und noch immer nicht aufgeben will.

Auch 1995 und 2005 habe es vergleichbare goldene Oktober gegeben, denen Winter mit der „massiven Neigung zur Blockade“ folgten. „2005 müssten die meisten in Erinnerung haben. Legendär war damals der erste Frost- und Schneetag bei mir am 18. November. Dann gab es 132 Tage mit Frost und Schneedecke am Stück, dann war der Winter rum“, warnt der Wetterexperte vor Wiederholung. „Wenn die Hochdrucklage den Herbst übersteht und im Winter weitergeht, zieht euch warm an.“

Kai Zorn wäre nicht Kai Zorn, wenn er nicht eine Fußnote einbauen würde: „Kann natürlich sein, dass das alles eine Ente wird – aber das wird sich zeigen!“ Einstweilen ist zu erwägen, noch einmal die kurzen Hosen aus dem Schrank zu holen und die Terrassenmöbel wieder aufzustellen. Allen meinen Lesern ein tolles Wochenende und denen, die haben, eine schöne, spätsommerliche Herbstferienwoche.