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Nachdem es über den Sommer in der Auseinandersetzung um die Zukunft des Neustrelitzer Schlosskellers ruhig geworden war, kommt nun wieder Bewegung in die Angelegenheit. Den Stadtvertretern sollen laut Tagesordnung auf ihrer Sitzung am 6. September um 18 Uhr im Rathaus unter dem Titel „Ein Bellevue für Neustrelitz“ Planungen des Landes für die Gestaltung der Brachfläche des ehemaligen Residenzschlosses Neustrelitz vorgestellt werden. Im Anschluss ist eine Diskussion zu dem Entwurf des Rostocker Landschaftsarchitekturbüros Webersinke vorgesehen. Eine Beschlussfassung ist nicht geplant.

Der Neustrelitzer Residenzschlossverein hat die Bürger dazu aufgerufen, Interesse zu zeigen und zahlreich an der öffentlichen Stadtvertretersitzung teilzunehmen. Der Verein stemmt sich mit weiteren Kräften in der Stadt gegen eine Verfüllung des Schlosskellers und tritt darüber hinaus für einen Wiederaufbau des Schlosses ein.

Noch nicht bekannt ist, ob Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) vor den Stadtvertretern auftreten wird. Das hatte er bei einem Besuch Ende Mai in Neustrelitz in Aussicht gestellt. Bis Ende September will Brodkorb eine Entscheidung über den Schlosskeller herbeiführen (Strelitzus berichtete).