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Libero Marian Spasic lief im 3. Satz zu ganz großer Form auf. Fotos: Ole Post

Mit 3:0 (25:18, 25:15, 25:19) hat der PSV Neustrelitz am frühen Sonntagnachmittag in der Strelitzhalle den Oststeinbeker SV abgefertigt und damit seine Hausaufgaben gemacht. Trotz der ungewohnten Stunde waren mehr als 200 Zuschauer an den Glambecker See gekommen, um ihr Team anzufeuern. Das hat auch Trainer Dirk Heß gefreut, dessen Jungs um diese unchristliche Zeit für Volleyballer zunächst auch noch nicht so richtig wach schienen. „Es war ein bisschen leiser als sonst in der Halle und es hat schon ein bisschen gebraucht, ehe wir in die Gänge gekommen sind.“

Dieser Hammer von Sebastian Krause schlägt ein.

So dauerte es im ersten Satz bis zum 6:6, ehe die ersten Hämmer von Storozhenko, Komisarov, Krause und Galandi einschlugen. Bis zum 13:13 hielten die Gäste mit, dann konnte sich die Heß-Truppe endlich absetzen. Im zweiten Satz waren die Hausherren dann schon munterer und gaben nach dem 5:5 die Führung nicht mehr ab. Zum Ende des Durchgangs war es Andrej Storozhenko, der mit einer exzellenten Aufschlagserie den Piraten aus Oststeinbek den letzten Nerv raubte. Satz Nummer 3 verlief dann enger als erwartet, bis zum 21:18 waren die Gäste immer noch nicht abgehängt. Vor allem Zuspieler Ludwig Fentzahn und die Liberos Marian Spasic sowie Olli Heß hielten mit zum Teil artistischen Einlagen ihre Mannschaft im Spiel. Sebastian Krause beendete mit einem Ass standesgemäß die Partie.

Kapitän Ludwig Fentzahn wurde ausgezeichnet.

Als effektivster Spieler auf Seiten der Gastgeber wurde dann auch völlig zurecht Kapitän Ludwig Fentzahn ausgezeichnet. „Es ist uns schon früh gelungen, die Taktik des Gegners zu durchkreuzen. Am Ende hat er es uns dann doch leicht gemacht“, fasste Dirk Heß im Gespräch mit mir die Partie zusammen. „Wir sind noch nicht wieder bei unserem vollen Leistungsvermögen, haben aber nach der Weihnachtspause auch erst drei Mal trainiert. Es waren drei ganz wichtige Punkte, um unsere Tabellenposition in der Spitzengruppe zu behaupten, die mussten her.“

Der Coach wies schon immer einmal darauf hin, dass am kommenden Sonnabend um 18.30 Uhr ein anderer Wind durch die Strelitzhalle wehen wird. Da kommt der Spitzenreiter, die KMTV Eagles, in die Residenzstadt. Die Adler aus Kiel hatten gestern beim 3:0 in eigener Halle gegen die Schöneicher zumindest in den ersten beiden Sätzen überraschend einige Mühe.