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Beide Strelitzer Teams sind beim Ötillö 1000Lakes Swimrun am heutigen Sonntag ins Ziel gekommen. Anja Dittmer und Guido Grimme, die für den WSV Neustrelitz gestartet sind, haben sich im Gesamtklassement einen 70. unter 125 Teams und in der Mixed-Konkurrenz einen 20. unter 38 Teams erkämpft. Die Zeit der Neustrelitzer: 6:06:26 Stunden.

„Die eisernen Zwei“ Sven Truderung und Thomas Rademacher aus der Residenzstadt sind 106. geworden und in der Männerwertung 60. von 70 Duos. Sie haben eine Zeit von 7:44:15 Stunden erreicht und sind damit rund 20 Minuten schneller gewesen als Truderung im vergangenen Jahr bei seinem Debüt mit Thomas Tausendfreund.

„Man kann beide Wettkämpfe nicht miteinander vergleichen. Heute hatten wir witterungsmäßig sehr angenehme Bedingungen im Vergleich zur extremen Kälte 2016 und haben das Rennen fast genossen“ sagte mir Sven Truderung nach Zieleinlauf. Da stieß er mit seinem neuen Partner gerade mit Bier auf den Geburtstag von Rademacher an. „Der war top drauf“, so Truderung. „Man darf ja nicht vergessen, dass er sich erst vor einer Woche entschlossen hat, den Wettkampf mit mir zu bestreiten, nachdem Thomas Tausendfreund krankheitsbedingt ausgefallen ist. Auf den Seen haben wir uns in der Führung immer abgewechselt, das hat super geklappt.“

Absolut geile Veranstaltung

Enrico Hackbarth (rechts) mit Wesenbergs Bürgermeister Helmut Hamp.

Enrico Hackbarth, Geschäftsführer der Touristik GmbH Mecklenburgische Seenplatte, hat für mich ein vorläufiges Fazit gezogen, bevor es zur Siegerehrung und anschließendem Bankett in Rheinsberg ging. „Es war eine absolut geile Veranstaltung, die wesentlich besser geklappt hat als bei der Premiere im vergangenen Jahr, einfach perfekt“, so mein Blogfreund. „Vor allem hat auch das Wetter mitgespielt, ich habe nur sechs Teams aufsammeln müssen, die aufgegeben haben.“

Es werde definitiv auch im kommenden Jahr wieder ein Rennen in der Kleinseenplatte geben, da sei er sich mit den schwedischen Organisatoren bereits einig. Enrico Hackbarth hob in diesem Zusammenhang das Engagement der vielen Ehrenamtlichen in der Kleinseenplatte hervor, die den Swimrun möglich machen, darunter Wesenberger Burgverein und Schützenverein. Im krassen Gegensatz dazu stünde, dass Unbekannte mehrere Orientierungsschilder für die Sportler entwendet bzw. umgestellt haben. „Das ist kein Spaß“, so der Touristiker. „Zum Glück haben wir das dank Hinweisen von Anliegern rechtzeitig beheben können.“