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Wesenberg hatte seinerzeit nur Klein Quassow bei der staatlichen Anerkennung mit bedacht und will nun nachbessern.
Bis Ende des Jahres sollen alle Städte und Dörfer in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte „Staatlich anerkannte Erholungsorte“ sein. Das hat mir Enrico Hackbarth, Geschäftsführer der Mecklenburgische Kleinseenplatte Touristik GmbH, auf Anfrage bestätigt. Zugleich räumte er ein, dass das „ein sehr ambitioniertes Ziel“ sei. Was das Beibringen der entsprechenden Antragsunterlagen durch sein Unternehmen angehe, halte er das Vorhaben aber im genannten Zeitraum für realisierbar. Für die befassten Behörden könne er natürlich nicht sprechen, gleichwohl er auch dort auf schnelle Erledigung hoffe. Man habe aber auch schon von eineinhalb bis zwei Jahren Bearbeitungszeit gehört.
Wesenberg hat jetzt einen Beschluss der Stadtvertreter für seine Ortsteile Ahrensberg, Below, Hartenland, Pelzkuhl, Strasen und Zirtow herbeigeführt. Die Woblitzstadt selbst und Klein Quassow tragen das mit den Bestimmungen des Kurortgesetzes verbundene Erholungsort-Prädikat bereits seit 2002. Die seinerzeitige Klimabeurteilung und das damalige Immissionsgutachten werden erneut herangezogen.

Die Mirower müssen noch für die hinzugekommenen Dörfer der ehemaligen Gemeinde Roggentin beschließen.
Auch die Wustrower Volksvertreter haben jetzt für ihr Gemeindegebiet den entsprechenden Beschluss gefasst. Priepert hat ihn auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Abgeordneten gebracht. Mirow hatte bereits für sein Altgebiet die Anerkennung und muss jetzt lediglich für die per Fusion hinzugekommenen Dörfer der ehemaligen Gemeinde Roggentin nachbessern. Auch hier soll auf der nächsten Sitzung der Stadtvertreter grünes Licht für die Prädikatisierung gegeben werden.
In einem zweiten Schritt kann dann überall in der Kleinseenplatte eine Kurabgabe erhoben werden. Das sind Einnahmen, die für die Region eigentlich unverzichtbar sind. Die Mecklenburgische Kleinseenplatte Touristik GmbH wird die nötigen Unterlagen zur Erlangung der Prädikate für die Kommunen kostenfrei erarbeiten und einreichen.