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Diese Beinschraube legte der Angstmann den

Mit dieser Beinschraube folterte der Angstmann Frauen. Foto: Landesmuseum

Heute Nacht um 23.55 Uhr öffnet sich der Hexenkeller der Burg Penzlin. Wer es erleben will, braucht nicht dorthin zu fahren. Fünf Minuten vor der Geisterstunde wird im Virtuellen Landesmuseum Mecklenburg, Strelitzius berichtete seinerzeit von den Anfängen der Präsentation, ein neues Kapitel freigeschaltet: Aberglaube und Hexenverfolgung. Sieben neue Objekte aus Penzlin bereichern dann die Online-Präsentation.

Zu den Neuzugängen zählen eine Alraunenwurzel, der magische Eigenschaften zugesprochen wurden, und ein schlüsselloses Schloss aus der Zeit um 1600, das als magischer Gegenstand für Unheil bei Nebenbuhlern sorgen sollte. Mit einer Beinschraube aus dem 18. Jahrhundert folterte ein sogenannter Angstmann Frauen, die der Hexerei beschuldigt wurden.

Neben diesen in hochauflösender 360-Grad-Fototechnik abrufbaren Objekten werden auch Details der Alten Burg Penzlin vorgestellt. Eines davon ist der Hexenstuhl, auf dem Gefangene festgekettet wurden. Ein weiteres Motiv ist die Burgküche. Sie runden den digitalen Auftritt der Alten Burg ab.

30 Museen mit 300 Exponaten jetzt online vertreten

Durch den Neuzugang sind nun im Virtuellen Landesmuseum Mecklenburg 30 museale Einrichtungen mit insgesamt rund 300 Objekten aus ihren
Dauerausstellungen präsent. Für die kommenden Monate sind die Freischaltung einer englischen Version und die Erweiterung um den vorpommerschen Landesteil geplant.

Das Virtuelle Landesmuseum wird von der Stiftung Mecklenburg in Kooperation mit dem Museumsverband in Mecklenburg-Vorpommem betrieben und durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecldenburg-Vorpommern gefördert.

http://www.landesmuseum-mecklenburg.de/