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Nudelreste

Morgen lassen sich die Holde und meine Wenigkeit nebst Schwiegermutter im Restaurant in Bornmühle am Tollensesee gehoben bekochen. Anlass, uns heute in Bescheidenheit zu üben und ausschließlich zu verarbeiten, was die Scheuer hergibt. Beim Stöbern in den Schränken sind mir bunte Maccheroni al cinque Sapori in die Hände gefallen, die mir mein Weinhändler mal hat als Draufgabe zukommen lassen. Gewöhnliche Penne tun es aber auch.

FundstückeVier Knoblauchzehen fein hacken, das auch mit zwei Zwiebeln tun. Zwei getrocknete Chilischoten zerbröseln. Zwölf in Öl eingelegte Sardellenfilets abspülen und in kleine Stücke schneiden. Knoblauch, Zwiebeln und Chili in einem Topf mit vier Esslöffeln Olivenöl andünsten. Eine große Dose Tomaten dazu, die Tomaten vorher klein schneiden. Sardellen in den Topf. Frische Petersilie hatte ich nicht im Haus, zwei Esslöffel tiefgefrorene unterrühren, mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Zehn Minuten einkochen lassen, hin und wieder rühren. Zwei Esslöffel Kapern und ein Glas gefüllte grüne Oliven für die kleine Geschmachsexplosion mitten in der Tomate haben sich zur Abrundung auch noch gefunden. Mehr kann man nicht erwarten!

Sauce mit den Nudeln vermengen, noch ein bisschen Petersilie oben drüber, Parmesan habe ich immer auf Lager. Gläschen Rotwein dazu, was will der Mensch mehr! Und über unser Essen in Bornmühle gibt es noch zu lesen.