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Bevor es morgen um 13 Uhr in Neustrelitz zum MV-Derby im Volleyball in der Strelitzhalle am Glambecker See geht, wird Dirk Heß, Coach unseres PSV Neustrelitz Team Wesenberg, mit seinem Team frühstücken. Vielleicht hilft es ja, denn das Hinspiel gegen den SV Warnemünde (0:3) im vergangenen November bedeutete zugleich den Bruch nach einer Erfolgsphase. Die Ausgangsbedingungen sind jetzt die gleichen, und die Residenzstädter wollen sich diesmal in der Tabelle mit Blick nach oben festsetzen.
Wobei die Ausgangssituation doch nicht so ganz der vom vergangenen Herbst ähnelt. Seinerzeit hatte ein Magen-Darm-Virus den halben PSV-Kader „dahingerafft“, während die Gastgeber diesmal mit voller Kapelle ans Netz treten können. Was auch heißt, dass der Gegner noch gar nicht hundertprozentig weiß, mit wem er sich da messen muss. „Trotzdem sind wir uns natürlich darüber einig, dass unsere Chancen zu punkten gegen die favorisierten Warnemünder minimal sind“, sagte mit Dirk Heß. „Wir haben uns beim letzten Training darauf verständigt, zumindest so gut zu spielen, wie in den vergangenen drei Partien.“ Und wenn dann trotzdem ein Punkt herausspringe… Seine Truppe sei jedenfalls hochmotiviert.
Kulisse wie sonst nirgendwo
Was die Warnemünder angehe, so wüssten die zumindest, was auf sie in der Strelitzhalle zukommt. Etliche der Spieler von der Ostsee mussten sich bereits in der vergangenen Saison auf Strelitzer Parkett beweisen. Ihnen sei klar, dass sie vor einer gewaltigen Kulisse bestehen müssen, wie sie die Liga kaum anderswo kennt. Dirk Heß hofft auf den einen oder anderen Fan mehr als gewöhnlich am Glami, nachdem das Heimspiel der Regionalligafußballer der TSG Neustrelitz am Freitagabend ausgefallen ist. Sportsfreunde liebten bekanntlich das Live-Erlebnis. Also, bereiten wir den Warnemündern einen heißen Empfang und stärken wir unseren Jungs die Rücken!