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Trotz der Wetterkapriolen hat Altstrelitz ein tolles Fest zum 666. Strelitz-Jubiläum erlebt. „Das meinen nicht nur die Organisatoren“, schrieb mir Anke Goetsch seitens des örtlichen Kulturstammtisches. „Bis auf kurzzeitige Unterbrechungen des Bühnenprogramms ist alles planmäßig verlaufen. Natürlich gibt es immer ein paar notorische Meckerköppe, die beispielsweise nach einem riesigen Festzelt verlangten.“ Meine Blogfreundin Anke hat die Höhepunkte des dreitägigen Reigens zusammengefasst.

Das Fest hatte schon am Freitagabend, da noch im Trockenen, mit der Deutschen Tanzkompanie und „Carmina Burana“ einen glanzvollen Auftakt erlebt. Auch der Lichterumzug mit dem Fanfarenzug, der sich zuvor hatte ins Goldene Buch der Stadt eintragen dürfen, war einfach nur schön.

Das Folkloreensemble aus Ribnitz-Damgarten war am Sonnabend einfach mitreißend. Leider waren da die Strelitzer noch nicht richtig wach, die Künstler hätten einige Zuschauer mehr verdient. Anerkennung für die Oldtimer-Motorradfahrer, die sich trotz Regens auf den Weg nach Neustrelitz gemacht haben.

Das Fest bot auch die Möglichkeit Dank zu sagen. Uschi Eichert, die heimliche Kulturchefin von Altstrelitz, erhielt die Ehrenplakette des Stadtteils. Leider begann es dann ausgerechnet beim Auftritt der Kleinsten von der Kita „Löwenzahn“ zu schütten. Aber das Publikum kam wieder. Auf reges Interesse stießen auch die Fotoausstellung in der Turnhalle und die Vorführungen der Freiwilligen Feuerwehr von alter und neuer Technik.

Am Abend war auf dem Festplatz kein Durchkommen mehr. Hier trafen sich alle Generationen bei der Party mit „Right now“ und dem Helene-Fischer-Double Jenny C. Auch das Höhenfeuerwerk kam super an.

Ein besinnlicher Gottesdienst ließ das Jubiläumsfest am heutigen Sonntag ausklingen. Den absoluten Schlusspunkt setzten die Feuerwehrmusiker aus Mirow mit einer kleinen Regenschirmparty.

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