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Auch wenn die TSG Neustrelitz mit dem Abstieg aus der Fußball-Regionalliga Nordost nichts mehr zu tun hat, muss man schon von einem Abstieg sprechen. Das Team begann die Saison schwach, fing sich dann kurzzeitig, um dann erneut zu schwächeln. Nach dem 2:4 (1:1) heute auswärts gegen den BFC Dynamo findet sich die Petersen-Truppe nun auf dem zehnten und damit einem zweistelligen Tabellenrang wieder.

Die gute Nachricht. Tiefer geht es für den Meister der vergangenen Saison nicht mehr, selbst wenn er die letzte Begegnung dieser Spielzeit gegen Hertha BSC II vor heimischer Kulisse auch noch in den Sand setzt. Andererseits ist bei einem versöhnlichen Finale noch Rang 8 drin.

Nach einem Führungstreffer der Berliner in der 17. Minute war es Ben Zolinski, der die Residenzstädter in der 41. Minute strategisch günstig noch vor der Halbzeit zum Ausgleich brachte. Und als wäre da ein roter Faden, waren die Neustrelitzer kaum aus der Kabine, als Kerem Behnke in der 47. Minute das 2:1 machte.

Weit gefehlt, der Rest war Schweigen. In der 60., der 66. und der 76. Minute degradierten die Berliner die TSG zur Schießbude. „Die Abwehr hat erneut total gepennt“, beschrieb mein Freund Matti als Augenzeuge den Spielverlauf. Aber auch die andere Seite des TSG-Elends war wieder sichtbar. Gleich mehrere hochkarätige Chancen, frühzeitig den Sack zuzumachen, ließen die Neustrelitzer liegen. „Man hatte auch den Eindruck, dass gleich mehrere Spieler unter dem Eindruck der Vertragsverhandlungen nicht mehr den letzten Willen aufgebracht haben“, so mein Experte.

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