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Mit einem standesgemäßen 3:1 über den Tabellenzweiten Niendorfer TSV hat sich der vorzeitige Meister der Regionalliga Nord im Volleyball, der PSV Neustrelitz, in die 3. Bundesliga verabschiedet. In der voll besetzten Strelitzhalle boten die Mannen um Trainer Dirk Heß zum Saisonfinale noch einmal beste Kost am hohen Netz.

Stand der erste Satz nach zwei Mal deutlicher Führung der Gastgeber am Ende auf des Messers Schneide (31:29), so ließen die Neustrelitzer im zweiten Durchgang keinen Zweifel daran, wer die Chefs auf dem Parkett sind. Von Beginn an dominierten sie, glänzten mit wuchtigen Angriffen und wirkungsvollem Blockspiel und brachten den Satz mit 25:15 nach Hause.

„Das war zu einfach“, sagte mir Volleyball-Legende Herbert Schade, und der alte Fuchs sollte Recht behalten. Im dritten Satz schlich sich Unkonzentriertheit beim PSV ein, und die Hamburger konnten über ein 25:21 jubeln. Satz 4 war dann wieder eine klare Sache für die Aufsteiger, die auf zwölf Punkte Vorsprung davon zogen und schließlich den Matchball zum 25:13 verwandelten.

Die Halle stand Kopf und feierte rund eine halbe Stunde lang ihre Helden. Die hatten sich Trikots mit der Aufschrift „Mission 3. Liga erfüllt“ übergestreift. Später ging es dann mit vielen Anhängern zur Siegerparty ins Veranstaltungszentrum auf den Kühlhausberg. Dirk Heß zu Strelitzius: „Mein Kopf ist nach acht Monaten Volleyball völlig leer. Aber wenn man das hier in der Halle erlebt, dann weiß man, dass es die Anstrengungen wert war.“

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