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Tagesarchiv 15. April 2015

Trucker ganz offen: "Das soll so!"

15 Mittwoch Apr. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Leben, Mecklenburg-Strelitz, Verkehr

Die B 96 zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg ist doch immer wieder für ein Erlebnis gut. Zum Beispiel, wenn man hinter einem Sattelzug herfährt, dessen Hecktür offen steht. Nicht genug damit, liegt darin auch noch ein Paket, bei dem man nicht sicher sein kann, ob es sich nicht im nächsten Augenblick vor der eigenen Stoßstange oder gar auf der Motorhaube befindet. Die rot-weiße Warnfolie drumherum sorgte heute Morgen gegen 8.10 Uhr auch nicht eben für Beruhigung. Auf jeden Fall war das potenzielle Geschoss Teil der Ladung.

Da fügt es sich doch gut, dass mal wieder die Asphaltfräse unterwegs ist. diesmal zwischen dem Abzweig Groß Nemerow und der Viertorestadt. Also an der Baustellenampel raus aus dem fahrbaren Untersatz und den Lkw-Fahrer freundlich auf seien Truck der offenen Tür aufmerksam gemacht. Der blieb ebenso freundlich wie kurz angebunden. „Das soll so!“, war zu ernten, und ehe noch eine weitere Frage platziert werden konnte, war die Scheibe wieder hoch.

Meine nicht ganz so neugierige Holde sagt ja immer, ich müsse auch nicht alles wissen. Aber interessiert hätte es mich doch, warum der Laster so offenherzig durch die Gegend kutschiert wurde. An Platzproblemen kann es nicht gelegen haben, das zumindest war zu sehen. Vielleicht sollte mal ordentlich gelüftet werden.

Ein Vorschlag zur Güte an die Spedition im Wiederholungsfall. Es gibt doch diese Magnetfolien. Einfach eine hinten dransetzen. Textanregung: „Das soll so.“ Vielleicht die Sache noch mit einem Pfeil unmissverständlich machen. Irgendwie bin ich mir ziemlich sicher, dass sich Polizei oder auch die Jungs vom Bundesamt für Güterverkehr vor Vergnügen auf die Schenkel klopfen werden.

Neustrelitzer tritt Erbe in Dargun an

15 Mittwoch Apr. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Kultur, Kunst, Mecklenburg-Strelitz

Der Neustrelitzer Künstler und Kulturmanager Rainer Grassmuck hat ein Auswärtsspiel. Er folgt einer Einladung der Stadt Dargun und konzipiert in der Kloster- und Schlossanlage die Ausstellung „Art der Provinz“. Die Vernissage findet am
25.April um 19 Uhr statt. Damit kehrt Grassmuck an einen Kulturort zurück, an dem er bereits im vergangenen Jahr zur Eröffnung von „KunstOffen“ gewirkt hatte. In Neustrelitz hatte sich Grassmuck zuletzt als Veranstalter des „Café Größenwahn“ mit Dirk Zöllner und Musikerkollegen einen Namen gemacht. Leider gibt es nach zwei Veranstaltungen 2013 und 2014 im Landestheater keine Fortsetzung.

Bei „KunstOffen“ in Dargun arbeitete der Neustrelitzer mit dem Neukalener Künstler Klaus Olivier zusammen, geistiger Vater der Ausstellungsprojekte in dem historischen Gebäudekomplex. Olivier hatte auch „Art der Provinz“ aus der Taufe gehoben. Leider ist er im Herbst vergangenen Jahres verstorben und Grassmuck tritt nun sein Erbe an.

Erfreulich für Rainer Grassmuck nach eigener Aussage, dass seitens der Stadt seiner Anregung Folge geleistet wurde, neben dem Kirchenlangschiff auch die Arkaden in das Konzept mit einzubeziehen. „Die teilnehmenden Künstler bekommen ihre Räume zur Inszenierung, um Impulse aufzufangen und um diese als besonderen Eindruck an die Besucher zu vermitteln. Kunst innerhalb der historischen Mauern der Kloster- und Schlossanlage lässt eine neue Lebendigkeit des Denkmals entstehen“, sagt Grassmuck.

Der Neustrelitzer Kulturarbeiter gibt mit Katrin Lindner und Katharina Vogt auch zwei Strelitzer Künstlerinnen die Chance, in Dargun auszustellen. Die Malerin, Lyrikerin und Sängerin Lindner lebt und arbeitet in Quadenschönfeld und spannt den Bogen zwischen ihren phantasievollen Bildern und ihrer Musik. Zur Vernissage wird die ehemalige Rockgröße der DDR einige Lieder aus ihrem neuen Konzertprogramm zu Gehör bringen, das im strelitzius Blog schon gewürdigt wurde. Dabei begleitet sie sich selbst am Klavier. Katharina Vogt betreibt mit ihrem Mann Michael die KulturWirtschaft in Triepkendorf. Die vielseitige Künstlerin wird mit Arbeiten aus Bronze und Eisen nach Dargun kommen.

Außerdem bei „Art der Provinz“ vertreten der Maler Frank Kamp und die Holzkünstlerin Christina Rode, beide aus dem vorpommerschen Wietzow. Rico. & Ramona Seyfarth, zwei junge Künstlerinnen aus Neubrandenburg, arbeiten schon seit einigen Jahren zusammen und schaffen Rauminstallationen, die den Betrachter in den
Bann ziehen. Die Schau ist bis zum 25. Mai zu sehen. Strelitzius war bei KunstOffen in Dargun dabei und von dem Ausstellungsort schlichtweg hingerissen. Der Ausflug lohnt sich auf alle Fälle.

2015-04-08 ohne Titel - Frank Kamp

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Strelitzius

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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