Aufgrund des Stadtteilfestes in der Neubrandenburger Südstadt kommt es am Freitag, 19. Juni, zu Verkehrseinschränkungen im Bereich der Geschwister-Scholl-Straße. Das Stadtteilfest findet vor der Integrierten Gesamtschule „Vier Tore“ statt.
Die „Tanzinis“ proben für ihren Auftritt beim Stadtteilfest.
Am kommenden Sonnabend, den 7. September, feiert Altstrelitz sein 675-jähriges Bestehen mit einem vielfältigen Festprogramm. Die „Tanzinis“ haben gestern fleißig für ihren Auftritt um 12.30 Uhr geprobt und freuen sich darauf, ihre Tänze vorzuführen. Neue Tanzschritte wurden einstudiert und die Abfolgen der letzten Wochen und Monate gefestigt.
Neben den „Tanzinis“ werden auch der Fanfarenzug, das Animationsteam der Havelberge aus Groß Quassow und ein Folkloreensemble tagsüber für Unterhaltung sorgen. Am Abend sorgen die Partyband „Mashed Potatoes“ und DJ Falo mit einem Mix aus aktuellen Hits und Klassikern der 70er, 80er und 90er Jahre für Stimmung.
Das Fest beginnt um 12 Uhr mit dem Einmarsch des Fanfarenzuges Neustrelitz. Um 14 Uhr wird Bürgermeister Andreas Grund Grußworte an die Gäste richten, gefolgt von einem Programm der Grundschule Daniel Sanders. Das Musical-Showprogramm des Haveltourist Showteams startet um 16.30 Uhr, und um 17 Uhr tritt das Mecklenburg-Pommeraner Folkloreensemble auf.
Für junge Gäste gibt es eine Vielzahl an Angeboten: Hüpfburgen, ein Kinderkarussell, Bungee-Trampolin, Kinderschminken und kreative Bastelstände. Oldtimertraktoren werden präsentiert, und die Fahrzeuge der Feuerwehr dürfen inspiziert werden.
Am morgigen Sonnabend, dem 2. September, findet anlässlich des Stadtteilfestes in Altstrelitz (Strelitzius berichtete) ein Tag der offenen Tür bei der dortigen Feuerwehr statt. Aus diesem Grund ist die Schulstraße zwischen Bachstraße und dem Wohnheim der Beruflichen Schule von 12 bis 18.30 Uhr voll gesperrt.
Ute Eisenack, Beauftragte für Evangelischen Religionsunterricht, spricht Plattdeutsch. Foto: privat
Zum diesjährigen plattdeutschen Gottesdienst am Sonntag im Rahmen des heute Abend beginnenden Altstrelitzer Stadtteilfestes (Programm unten) wurde Ute Eisenack eingeladen. Die 54-Jährige stammt aus Malchin und lebt jetzt in Brandenburg. Dort war sie lange für den Religionsunterricht in Brandenburg zuständig und ist nun Schulpfarrerin in Wittstock. Zudem ist sie Plattdeutschbeauftragte der Berlin-Brandenburgischen Kirche (EKBO) und im Bundesrat für Niederdeutsch. Manch eine hat vielleicht schon ihre plattdeutschen Andachten auf Radio NDR1 gehört. Plattdeutsch ist die Sprache ihrer Kindheit und sie sagt: „ Plattdeutsch predigen bedeutet für mich auch, sehr anschaulich die Worte zu wählen, um den ganzen Menschen in Fühlen und Denken ansprechen zu können.“
So versucht Ute Eisenack den Menschen aller Generationen die plattdeutsche Sprache wieder ans Herz und in den Mund zu legen. Sie hat sich auch mit Situation und Geschichte der Altstrelitzer beschäftigt und wird sicher einiges zu sagen haben. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr auf dem Festplatz in Altstrelitz, weil die Kirche zur Zeit nicht nutzbar ist. Musikalisch wird er vom Posaunenchor Strelitz unter Leitung von Wolfgang Erben begleitet. Und natürlich sind alle eingeladen, auch selbst auf Platt mitzusingen und mitzubeten.
Das Altstrelitzer Stadtteilfest findet 2023 wie gewohnt am ersten Wochenende im September statt. Das teilt der Altstrelitzer Kulturstammtisch mit, der das Fest zum letzten Mal organisiert. „Wir sind alle älter geworden, und wir hören nach diesem Stadtteilfest auf, hätten es gern in jüngere Nachfolge gegeben – es fand sich niemand. Vielleicht werden Bürger motiviert, wenn es fehlt, wir beraten und helfen gern“, heißt es in der Information weiter. „Auf Wiedersehen, es war sehr schön, und viele Grüße und vielen Dank an alle, die geholfen, unterstützt haben und immer bereit waren.“
1996 rief der Schulverein der Daniel Sanders Schule zum ersten Fest auf, und es ging los mit vielen Aktivitäten von Lehrern, Schülern und Eltern. Auf dem Schulhof, in der Bachstraße und im Volkspark vor der Kirche gab es eine Menge zu sehen und zu erleben. Spiel, Spaß, Chorgesang und buntes Treiben zog die Besucher an. Einmal auf den Geschmack gekommen, waren Fortsetzungen eine logische Folge. Die Mitarbeit vieler Akteure waren für alle Ansporn. So waren die Kirchgemeinde, der Seniorenclub, die Stadtwerke, MWG und NEUWO schnell dabei. Aus dem Schulverein wurden der Bürgerverein und zuletzt der Kulturstammtisch.