Auf der B 104 in Petersdorf bei Woldegk ist ein 37-jähriger Motorradfahrer mit einem LKW zusammengestoßen, dessen 43-jähriger Fahrer nach aktueller polizeilicher Kenntnis verkehrsbedingt bremste. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Seine Maschine musste geborgen werden. Der Sachschaden wird auf 3000 Euro geschätzt.
Oliver Behm (Berufsfeuerwehr Neubrandenburg), Maik Berger (Johanniter), vom Landkreis MSE Dennis Brück, Arne Müller, Thomas Müller und Ninel Krüger sowie Mario Vonthien (DRK) und Thomas Gerigk (Malteser, von links). Fotos: LK MSE
Der Eigenbetrieb Rettung MSE des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte hat am vergangenen Dienstag vier Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) übergeben. Auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neuendorf erhielten folgende Leistungserbringer je ein Fahrzeug:
Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es heute Morgen gegen 8.20 Uhr auf der B 104 zwischen Alt Käbelich und Petersdorf gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte der 50-jährige Pkw-Fahrer den vor ihm fahrenden Transporter mit Anhänger zu überholen. Dabei bemerkte er einen entgegenkommenden Lkw zu spät und geriet beim Wiedereinscheren mit seinem Auto ins Schleudern. Er kollidierte in der Folge frontal mit dem Laster und seitlich mit dem Transportergespann. Dadurch wurde der Mann zwischen dem Anhänger des Transporters und dem Lkw eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der 38-jährige Fahrer des Transporters und der 61-jährige Fahrzeugführer des Lkw wurden nicht verletzt. Die drei beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 40.000 Euro.
Die B 104 war auf Höhe der Unfallstelle bis 12.15 Uhr voll gesperrt. Eine Spezialfirma ist zur Reinigung der Fahrbahn an der Unfallstelle weiterhin im Einsatz. Der Verkehr wird bis zur Endreinigung halbseitig vorbeigeleitet. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lindetal unterstützten die Einsatz- und Rettungsmaßnahmen am Unfallort. Zur Feststellung der Unfallursache kam ein Sachverständiger der DEKRA zum Einsatz.
Das Amt Woldegk erhält vom Infrastrukturministerium für die Sanierung des Gehwegs in der Ortsdurchfahrt Petersdorf (MSE 104) einen Zuschuss in Höhe von rund 128.000 Euro. Die Mittel werden gemäß der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bereitgestellt. Die Gesamtkosten liegen bei 171.900 Euro.
Im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Straßenbauamt Neustrelitz, dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sowie der Gesellschaft für kommunale Umweltdienste plant das Amt Woldegk die Fahrbahn, den Gehweg sowie die Trinkwasserversorgungsleitung im Zuge der Kreisstraße MSE 104 in der Ortsdurchfahrt zu erneuern. Mit Hilfe der Fördermittel soll der 825 Meter lange und 1,50 bis 1,80 Meter breite Gehweg in Pflasterbauweise erneuert werden.
Die Kreisstraße MSE 104 ist eine wichtige innerörtliche Straße mit direkter Anbindung an die Bundesstraße 104. Der vorhandene Gehweg ist von starken Unebenheiten geprägt. Für die Maßnahme wurde ein vorzeitiger Baubeginn genehmigt. Daher haben die Arbeiten begonnen. Sie sollen voraussichtlich im Jahr 2021 abgeschlossen sein.
Im Zuge der Baumaßnahme auf der B 104 in der Ortsdurchfahrt Petersdorf sind weitere Verkehrseinschränkungen vorgesehen. Das teilt das Straßenbauamt Neustrelitz mit. Der Asphalteinbau findet an folgenden Tagen unter Vollsperrung statt: MSE 104 von Freitag, 4. Dezember, 7 Uhr, bis Sonnabend, 5. Dezember, 7 Uhr; B 104 von Sonnabend, 5. Dezember, 7 Uhr, bis Sonntag, 6. Dezember, 7 Uhr. Die MSE 104 ist von Sonnabend zu Sonntag nur in Richtung Ballin befahrbar. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Sie erfolgt über Holzendorf, Neu Käbelich.
Für die L 33 in der Ortsdurchfahrt Dewitz ist die jetzige Vollsperrung unbedingt zu beachten und einzuhalten. Hier wird am vom 7. Dezember, 7 Uhr, bis zum 8. Dezember, 18 Uhr, der Asphalt eingebaut. Die Befahrbarkeit in alle Richtungen ist erst wieder ab Mittwoch, 9. Dezember, gegeben.
Die neue Petersdorfer Brücke ist seit heute auf beiden Hälften befahrbar. Foto: EM
Seit heute, 11.30 Uhr, rollt der Verkehr über beide Teilbauwerke der neuen Petersdorfer Brücke auf der Autobahn 19 zwischen Wittstock und Rostock – zunächst auf insgesamt drei Fahrstreifen. Voraussichtlich am 4. Dezember wird nach Restarbeiten der zweite Fahrstreifen in Richtung Rostock freigegeben.
An der Petersdorfer Brücke sind noch einzelne Restarbeiten zu erledigen: Leitplanken müssen komplettiert werden, die Fahrbahn Richtung Wittstock erhält ihre endgültige Markierung und die Mittelstreifen-Überfahrten, die für die bisherige Verkehrsführung erforderlich waren, werden zurückgebaut.Nach Abschluss aller Restarbeiten am 18. Dezember stehen pünktlich zum Weihnachtsverkehr wieder zwei reguläre Fahrstreifen plus Seitenstreifen je Richtung zur Verfügung.
„Ich bin sehr froh, dass dieses Großprojekt jetzt abgeschlossen wird und wir somit die A 19 zum Jahresende in gutem Zustand an die neue Bundesautobahngesellschaft übergeben können. Das ist nur dank einer sehr guten Zusammenarbeit von Bund, Deges, Kommunen vor Ort, dem Land und den am Bau beteiligten Planern und Firmen gelungen, für die ich mich ausdrücklich bedanken möchte“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel.
„Hochwertige Ingenieurbauwerke wie die Petersdorfer Brücke sind unerlässlicher Teil des Bundesautobahnnetzes. Endlich steht in Kürze die A 19 als zügige und sichere Hauptverbindung für Wirtschafts- und Freizeitverkehre zur Ostsee wieder uneingeschränkt zur Verfügung“, sagt Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, zur Freigabe und fügt hinzu: „Erhebliche Investitionen des Bundes belegen auch hier den Kraftakt, den wir für Erhalt und punktuelle Ergänzung hochmoderner Infrastrukturen unternehmen – gut investiertes Geld für unsere Infrastruktur.“
Michael Herbst, Projektleiter der Deges, die als Autobahngesellschaft von Bund und Ländern das Projekt betreute, fasst rückblickend zusammen: „Insbesondere die Gründungsarbeiten für das erste Teilbauwerk waren wegen des schwierigen Baugrunds eine ingenieurtechnische Herausforderung. Die Erfahrungen, die wir dort gesammelt haben, kamen uns jedoch beim Bau der zweiten Brückenhälfte zugute, der reibungslos ablief und im geplanten Zeitrahmen abgeschlossen wurde.“
Ab kommenden Montag, den 8. Juni, beginnen Bauarbeiten auf der Bundesstraße 104 und der Kreisstraße 104 in der Ortslage Petersdorf zwischen Neubrandenburg und Woldegk. Die Arbeiten auf einer Länge von knapp 500 Metern sollen bis zum 30. Oktober beendet werden.
Die Bauarbeiten in und an den Nebenanlagen im Zuge der B 104 und der MSE 104 erfolgen unter halbseitiger Sperrung und Verkehrsregelung mittels Lichtzeichenanlage. Die Deckenerneuerungen auf der B 104 und im Zuge der MSE 104 (vormals MST 45 und 40) werden unter Vollsperrung ausgeführt. Termine dafür stehen noch nicht fest.
Für die Dauer der Vollsperrung der B 104 an einem noch festzulegenden Wochenende ist eine entsprechende Umleitungsstrecke (s. Umleitungsplan oben) ausgewiesen. Die Kosten für die Fahrbahnerneuerung der B 104, der MSE 104 sowie den Ausbau der Nebenanlagen werden auf insgesamt 789.000 Euro geschätzt.
Im Zuge des Neubaus des Radwegs Sponholz – Canzow entlang der Bundesstraße 104 soll auch ein neuer Rad- und Gehweg in der Ortsdurchfahrt Petersdorf entstehen. Dafür erhält die Stadt Woldegk vom Infrastrukturministerium Fördermittel in Höhe von rund 70.000 Euro. Die Gesamtausgaben für dieses Vorhaben betragen rund 120.000 Euro.
Auf der Bundesstraße 104 verkehren täglich durchschnittlich 4.000 Kraftfahrzeuge. Die Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer ist daher auf der Fahrbahn nicht mehr gegeben. Vorgesehen ist, die Arbeiten in Petersdorf, Ortsteil von Woldegk, im September 2019 zu beginnen und im August 2020 abzuschließen.
Beim Aufbau einer Photovoltaikanlage auf das Dach einer Halle hat am Montagvormittag in Petersdorf bei Woldegk ein 45-jähriger Arbeiter einen tödlichen Arbeitsunfall erlitten. Das Wellasbestdach trug die Last des Mannes nicht. Er stürzte 7,5 Meter in die Tiefe und starb noch am Unfallort. Weiterlesen →