Am Dienstag, den 9. Dezember, um 16 Uhr, entführt Museummitarbeiter Patryk Tomala im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz große und kleine Gäste in 300 Jahre Landesgeschichte. Die Besucher können wichtige Persönlichkeiten unserer Stadtgeschichte treffen, Objekte aus dem ehemaligen Schloss bewundern und Geschichten zur Strelitzie, zur Schlosserbauerin Dorothea Sophie und zur Königin Luise hören. Krönender Abschluss ist ein Einblick in das Museumdepot im Keller, das normalerweise nicht für Gäste zugänglich ist.
Mecklenburg und Vorpommern verbindet erst seit 30 Jahren dauerhaft ein Bindestrich, doch die historischen Bezüge gehen weit darüber hinaus. Der Runde Tisch Landesgeschichte, an dem auch die Stiftung Mecklenburg, der Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz und der Residenzschlossverein Neustrelitz sitzen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die historische Forschung zu Mecklenburg und Vorpommern zu befördern und in die Öffentlichkeit zu tragen. Mit dem Aktionstag „Stier trifft Greif“ findet am Sonnabend, dem 8. Juli, von 10 bis 22 Uhr in Ribnitz-Damgarten erstmals eine öffentliche Großveranstaltung des Runden Tisches statt.
Mit einem bunten Programm auf einem Markt der Möglichkeiten mit mehr als 20 Ständen, Vorträgen, Podien, Musik und Tanz stellen sich landesgeschichtlich tätige Institutionen, Vereine, Initiativen und Personen vor. Unter anderem werden die Pläne zum archäologischen Landesmuseum diskutiert, wird über den Stand des Pommerschen Klosterbuchs informiert und nach den „schlimmsten Rabauken“ an der Universität Rostock gefragt. Hochkarätig besetzte Podien diskutieren Vorstellungen einer gemeinsamen Identität im Bindestrichland Mecklenburg-Vorpommern und politische Herausforderungen der Landesgeschichte.
Den Abschluss bilden die Aufführung des Johannes-Bugenhagen-Musicals in der Ribnitzer Kirche und ein Konzert mit Shantys und Seemannsgarn der „Blowboys“ im Innenhof des Deutschen Bernsteinmuseums im Kloster Ribnitz, dem Hauptveranstaltungsort. Hier das komplette Programm: