Zwei Jugendliche haben vermutlich aus Langeweile in Feldberg vorbeifahrende Autos bespritzt. Ende Januar hatten sie an einem Tag Sirup auf Fahrzeuge gespritzt, ein paar Tage später war’s Mayo aus der Tube.
Die SEELAND Medienkooperative e.V. führt in Kooperation mit der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern zwei kostenfreie Weiterbildungsangebote in Neustrelitz und Neubrandenburg durch. Dabei werden aktuelle Strömungen der digitalen Welt praktisch und spielerisch erkundet und Handlungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt.
Am 23. Februar im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz und am 24. Februar im Mediatop Neubrandenburg können Lehrer:innen, Mitarbeiter:innen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, sowie Eltern und interessierte Personen einen von vier angebotenen Workshops besuchen.
Seit gestern Nachmittag befinden sich zwei deutsche Jugendliche (14 und 15 Jahre alt) in Untersuchungshaft. Beide waren in Neubrandenburg – teilweise in Begleitung weiterer Jugendlicher – immer wieder als mutmaßliche Haupttäter mit Straftaten aufgefallen bzw. gelten in verschiedenen Fällen als Tatverdächtige. Darunter auch wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Am vergangenen Montagabend, 12. Januar, gegen 19.40 Uhr, sind zwei Jugendliche in der Neubrandenburger Großen Krauthöferstraße, auf Höhe der Hausnummer 5, von bisher Unbekannten von hinten gestoßen und mit Pfefferspray attackiert worden. Die beiden Tatverdächtigen sollen zuvor in einer Gruppe mit weiteren Jugendlichen zusammen gestanden haben.
Gar kein lustiger Streich ist das, was sich mehrere mutmaßlich Jugendliche in der Klüschenbergstraße in Burg Stargard geleistet haben sollen. Eine 75-Jährige hat gestern bei der Polizei eine Sachbeschädigung angezeigt, nachdem ihr am Mittwoch mehrere Blumenkübel weggenommen und in die nahegelegene Linde geworfen wurden.
Was heißt es, sich zu kümmern? Um andere, um sich selbst, um unsere Umwelt? In drei künstlerischen Workshops – Kreatives Schreiben, Schauspiel, Musik – geht es in der Büdnerei Lehsten an drei Wochenenden ums füreinander da sein. Ob durch selbstgeschriebene Texte, improvisiertes Theater oder komponierte Klangstücke: Die Kinder und Jugendlichen entwickeln gemeinsam Beiträge für eine abschließende Live-Radio-Show.
Es ist ein vertrautes Bild in Neubrandenburg: Kinder stehen am Zaun einer kommunalen Sportanlage, doch der Ball muss ruhen, denn das Tor bleibt verschlossen. Die öffentlichen Bolzplätze sind zu wenige, teils abgenutzt und überfüllt. Wer keinen Platz findet, muss sein Spiel verschieben – oder klettert auf eigene Gefahr über den Zaun.
Genau hier setzt eine neue Initiative der CDUplus-Fraktion in der Stadtvertretung an. Mit einem Pilotprojekt will die Fraktion mehr Raum für Bewegung, Spiel und Begegnung schaffen. Ihr Antrag sieht vor, die städtischen Sportstätten auch an Wochenenden und in den Ferien für Kinder und Jugendliche zu öffnen – zusätzlich zur bisherigen Nutzung durch Vereine und Schulen.
Die Jugendkunstschule „Junge Künste“ Neubrandenburg bietet noch vor den Sommerferien die Möglichkeit, kostenfrei in ihr Medien- und Literaturangebot hineinzuschnuppern – ideal für Kinder und Jugendliche, die sich für Medien, Literatur und Kunst interessieren.
In den Medienangeboten lernen Kinder und Jugendliche niedrigschwellig und praxisnah, wie Medienproduktion funktioniert. Mit beliebtesten Apps und Tools (z. B. CapCut, InShot, Canva) wird Schritt für Schritt die Medienlandschaft erkundet: Wie man Inhalte plant, Welche technischen Mittel es braucht, Wie man mit Licht, Ton und Bild arbeitet, Und worauf es beim Storytelling (Geschichten entwickeln und erzählen) ankommt.
Gennaro Guida (links) im Gespräch mit Jürgen Kalkbrenner.
Der Verein „Freunde des Friedens NB“ plant für September ein Treffen mit Jugendlichen aus europäischen Partnerstädten in Neubrandenburg. Er möchte ein Zeichen für Frieden, Demokratie und Völkerverständigung setzen. Dafür werden aktuell Neubrandenburger Jugendeinrichtungen, Schulen und Privatpersonen gesucht, die Interesse am Projekt „Bausteine für den Frieden“ haben.
Im Rahmen umfassender Ermittlungen gegen rechtsextreme Umtriebe im digitalen Raum hat die Polizei heute auch in Mecklenburg-Vorpommern Durchsuchungen durchgeführt. Im Fokus standen Chatgruppen, in denen rechtsextreme Inhalte verbreitet und strafrechtlich relevante Handlungen geplant worden sein sollen.
Das Landeskriminalamt MV hat am Morgen ab 6 Uhr im Auftrag der Staatsanwaltschaften Rostock und Schwerin an sechs Objekten in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Rostock gerichtlich angeordnete Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt. Hierbei kamen zum Teil auch Spezialeinsatzkräfte des LKA MV zum Einsatz.