Aufgrund der Erkrankung eines Hauptdarstellers von „Hunde, die pellen, beißen nicht“ muss das Gastspiel der Uckermärkischen Bühnen Schwedt im Schlosstheater Rheinsberg am kommenden Samstag, 2. Dez3ember, um 19 Uhr, leider ausfallen. Die Tickets werden von der jeweiligen Verkaufsstelle, bei der die Tickets erworben worden sind, rückerstattet.
Die Bearbeitung der Rückerstattung beginnt am kommenden Montag, den 4. Dezember. „Wir bitte um Verständnis und hoffen, dass der Termin zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann“, so die Musikkultur Rheinsberg gGmbH.
Der König und sein Müller: Schauspieler und Bühnen-Schwedt-Intendant André Nicke mit Radiomoderator und Autor Andreas Flügge. Foto: Udo Krause
Seit den 90er Jahren erfreut die Morgensatire „Friedrich II. und der Müller von Sanssouci“ die Hörer von Antenne Brandenburg. Auch auf der Bühne sorgt die Serie regelmäßig für Begeisterung: Das aktuelle Liveprogramm „Hunde, die pellen, beißen nicht“ ist am Samstag, 2. Dezember, ab 19 Uhr im Schlosstheater Rheinsberg zu erleben. Mit von der Partie sind selbstverständlich die Originaldarsteller des Formats: André Nicke und Andreas Flügge verkörpern seit Jahren die titelgebenden Figuren nicht nur im Äther, sondern auch auf der Bühne. Immer wenn sich der Alte Fritz und der Müller in die Haare kriegen, trifft herrlicher Klamauk auf tiefgehende Weisheiten, und nicht nur die Politik bekommt da ihr Fett weg.
Das Comedy-Format fußt im Losen auf historischen Tatsachen: Friedrich der Große ließ sein Schloss Sanssouci unweit einer Mühle bauen, was beim Müller Grävenitz wenig Begeisterung hervorrief. Der ging von da an dem König auf die Nerven und trieb die Bittstellerei auf die Spitze. Ideales Material für die Legendenschreiber, um einen Nachbarschaftsstreit zwischen Fußvolk und der Aristokratie zuzuspitzen. Andreas Flügge, der Autor der Serie und selbst Darsteller des Müllers, erkannte das Potenzial dieser König-Müller-Konstellation, die gut aufbereitet auch mit heutigen Themen wunderbar funktioniert.
Felix Reuter ist Pianist und Musikkomödiant, Improvisationskünstler und Entertainer. Er ist ein Genie im Kombinieren von Komödie und klassischer Musik und steht für exzellente Unterhaltung auf höchstem Niveau. Am kommenden Freitag, den 1. Dezember, gastiert er um 19.30 Uhr im Landestheater Neustrelitz.
In seiner Show wird musiziert, geplaudert und gerätselt. Woher stammt z. B. das Weihnachtslied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“? Wer hat es geklaut? Woher hat J. S. Bach die Melodie von „Jesu bleibet meine Freude“ – von „Sind die Lichter angezündet“!! Jingle Bells kommt in Bachs Kompositionen zum ersten Mal in verkürzter Form vor, – oder was hat die Ode an die Freude von Beethoven mit einem Weihnachtslied zu tun? – Sehr viel!!!
TICKETS unter 03981 20 64 00 oder einfach online buchen unter https://tog.de
Wann war der Prager Fenstersturz? Wie viele Bit sind ein Byte? Oder wie heißt die Hauptstadt von Bolivien? Egal, ob Job, Eignungstest, Vorstellungsgespräch oder Unterhaltung auf einer Party – mit einer guten Allgemeinbildung kann man überall punkten. Sebastian Klussmann, beliebter Jäger aus der erfolgreichen ARD-Quizshow »Gefragt – Gejagt«, verrät am Freitag, 17. November, um 19.30 Uhr, im Schauspielhaus Neubrandenburg, wie man ohne viel Aufwand seinen Wissensschatz vergrößern kann.
Tickets unter 03981 20 64 00 oder einfach Ticket online buchen unter https://tog.de
Ob als quirliger Held in bunten Strumpfhosen oder als erbitterter Rebell im Kampf gegen die Reichen – Robin Hood bekam im Laufe der Geschichte viele Gesichter verpasst! Im Rheinsberger Schlosstheater erwartet die Besucher am kommenden Sonntag, den 12. November, um 14 Uhr, eine besonders kindgerechte Interpretation. Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt zeigen mit ihrem ersten Gastspiel in Rheinsberg ein kurzweiliges Stück voller Tanz und Humor über Freundschaft, Mut – und warum der Glaube an das Gute so schön ist!
In Ulrich Zaums „Robin Hood“ ist der legendäre Räuber aus dem Sherwood Forest Boss einer Straßengang und rappt im zeitgemäßen Gewand den Kampf der Gerechtigkeit. Das findet der Sheriff von Nottingham nun gar nicht gut, dessen größte Leidenschaft es ist, den Armen den letzten Penny abzuknöpfen. Doch das will Robin Hood ändern: Mit einem liebenswerten Bären und der mutigen Marian wollen sie dem Bösewicht zeigen, wo der Hammer hängt.
Die Fritz-Reuter-Bühne Schwerin ist mit ihrem von Ulrike Stern ins Plattdeutsche übertragenen Stück „Allens, wat ick säker weit“ am 29. Oktober um 16 Uhr zu Gast im Landestheater Neustrelitz. „Ick fraag mi, wanniehr dat losgeiht. Dat Läwen. Wanniehr fangt dat Läwen an?“
Nach der Schulzeit wollte Rosie nur ein Vierteljahr weg, um herauszukriegen, was sie will und um vielleicht ihr Glück zu finden. Doch als sie ins Elternhaus zurückkehrt, scheint dort nichts mehr zu sein, wie es war: Ihre große Schwester Paula möchte raus aus ihrer Rolle als Ehefrau und Mutter. Ihr Bruder Benjamin kämpft darum, mit dem Lebensstil seiner Kollegen mitzuhalten. Ihr älterer Bruder Marko möchte weiblich gelesen werden. Und ihre Eltern, Robert und Franziska, würden so gerne und können doch nicht alles richtig machen. Mit den Kindern aus dem Haus aber im Leben noch nicht ganz angekommen und noch ein paar Jahre bis zur Rente für die Eltern, muss sich Familie Voss völlig neu aufstellen. Da versucht nicht nur Rosie, sich zu besinnen auf Alles, was sie sicher weiß.
In dem 2016 von The State Theatre Company of South Australia und Frantic Assembly uraufgeführten Things I Know To Be True begleitet Andrew Bovell seine Figuren über ein ganzes Jahr. Mit großem Mitgefühl, genauer Beobachtung und einem feinen Gespür für Tragik und Komik fragt der australische Dramatiker danach, was eine Kernfamilie noch zusammenhält, wenn ihre Kinder groß sind.
Mit der hochkarätigen Tanzcollage „Gesetz des Eises“ von Marie Gourdain, Maura Morales und Ruben Reniers macht die Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz ihrem Publikum in der Residenzstadt ein zusätzliches Angebot aus der Welt des Tanzes. Zur Langen Kunst- und Einkaufsnacht findet die erste Vorstellung am morgigen 9. September um 19.30 Uhr auf der großen Bühne am Riefstahlplatz statt. Am Sonntag, dem 10. September folgt eine weitere Vorstellung um 16.30 Uhr. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei!
Die unterschiedlichen Bewegungsstile der international renommierten Choreograf*innen Marie Gourdain, Maura Morales und Ruben Reniers treffen aufeinander und lassen die Wucht des Tanzes spürbar werden – für alle sichtbar auf einer Open Air Bühne mitten im Zentrum der Orte.
Die aktuellen Nachrichten und Bilder über Krieg, Flüchtlingsbewegungen, Energie- und Klimakrisen verstören unsere Gesellschaft in hohem Maße. Hilflosigkeit und Wut auf der einen Seite, Profitstreben, Rücksichtslosigkeit und fehlende Empathie auf der anderen Seite verstärken die Mechanismen, die zu einer immer stärkeren Spaltung unserer Gesellschaft führen.