Der Kreistag Mecklenburgische Seenplatte hat auf seiner Sitzung am Montag den von der CDUplus-Fraktion beantragten Tagesordnungspunkt zur Abwahl des Kreistagspräsidenten Thomas Diener nicht beraten. Zuvor hatte die AfD-Fraktion beantragt, den Punkt von der Tagesordnung zu nehmen. Dieser Antrag wurde mit 34 Stimmen mehrheitlich angenommen. Damit kam es weder zu einer Aussprache noch zu einer Abstimmung über die Abberufung. Thomas Diener bleibt im Amt.
In der öffentlichen Abstimmung um den Deutschen Engagementpreis 2025 liegt das Backofen-Projekt „Miteinander-Füreinander – zwischen Malchin & Waren/Müritz“ der mecklenburgischen Kirchengemeinde Rittermannshagen-Gielow (Strelitzius berichtete) mit momentan Platz 32 aussichtsreich im Rennen. Das hat mir Gemeindepädagoge Carsten Altschwager mit einem Dankeschön für die Unterstützung heute am Telefon mitgeteilt. Natürlich brauche es noch jede Menge Stimmen, um das Votum tatsächlich für die Mecklenburger zu entscheiden.
Tina Remer und Carsten Altschwager freuen sich über den „machen!2025“-Preis. Jetzt möchten sie noch den Publikumspreis erringen. Foto: Bundesregierung
Auf zur Stimmabgabe: Mecklenburg kann den Deutschen Engagement-Preis erringen. Per Publikums-Abstimmung im Internet kann jede und jeder seine Stimme für Engagement abgeben. Konkret steht das Projekt „Miteinander-Füreinander – zwischen Malchin & Waren/Müritz“ der mecklenburgischen Kirchengemeinde Rittermannshagen-Gielow zur Wahl.
Das Weltnaturerbe Serrahner Buchenwälder. Foto: Barbara Lüthi-Hermann
Welche Landschaft in Deutschland begeistert die Menschen am meisten? Die Heinz Sielmann Stiftung und der Deutsche Wanderverband rufen wieder zur Wahl des „Naturwunders des Jahres“ auf. Ab heute kann für die neun nominierten Naturschauplätze online abgestimmt werden. Die UNESCO-Buchenwälder Serrahn in Mecklenburg-Vorpommern sind dabei.
Eine große Mehrheit der Einwohner von Roggentin, Ortsteil von Mirow, hat sich gegen die mögliche Errichtung großflächiger Photovoltaikanlagen in der unmittelbaren Umgebung des Dorfes ausgesprochen. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung im Anschluss an eine Einwohnerversammlung am 22. August in Roggentin, zu der Mirows Bürgermeister Henry Tesch eingeladen hatte. Am heutigen Abend informierte der Kommunalpolitiker den Bauausschuss der Stadtvertretung über das Ergebnis der Auszählung der Stimmen. Die versiegelte Urne war gestern geöffnet worden.
Von den 116 abstimmungsberechtigten Personen im Alter ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Roggentin haben sich 81 an dem Votum beteiligt. Davon stimmten 77 mit Nein und lediglich vier mit Ja. „Auch wenn eine solche Abstimmung nicht rechtlich bindend ist, so besteht für uns kein Zweifel daran, dass wir uns an dieses Ergebnis der Abstimmung halten werden“, sagte Henry Tesch im Gespräch mit Strelitzius. „So werden wir es dann auch in die Stadtvertretung von Mirow einbringen.“ Bei Roggentin sollen auf 150 Hektar zwei Solarparks entstehen, ein größerer und ein kleinerer. Mirow hat die Planungshoheit und kann das Vorhaben ablehnen.