Die Volkshochschule des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ist geprüft worden und darf für weitere vier Jahre das Siegel „Lerner- und Kundenorientierte Qualitätstestierung“ (LQW) tragen. Im Anschluss an einen Workshop mit dem Gutachter Jürgen Koch von der Qualitätstestierungs-GmbH „con!flex“ wurde am gestrigen Donnerstag feierlich das LQW-Netzwerkbild im Beisein von Sachgebietsleiterin Schulverwaltung Antje Mach an Frank Fechner, Leiter der vhs MSE (vorn rechts im Bild) übergeben.
Alle aktuellen Kursangebote unter www.vhs-mse.de und hier im Blog außen bzw. für Handybenutzer unten.
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres starten wieder vielseitigen Kurse in der Jugendkunstschule Neubrandenburg. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit, sich in verschiedenen kreativen Bereichen auszuprobieren – sei es beim Nähen, in der Keramikwerkstatt, beim Musizieren, im Theater oder im künstlerischen Gestalten.
Im Bereich bildenden Kunst zum Beispiel beginnt der Mal- und Zeichenkurs für Jugendliche ab 12 Jahren am 11. September. Der Kurs findet mittwochs von 17 bis 18.30 Uhr statt und bietet den Jugendlichen die Gelegenheit, ihre zeichnerischen Fähigkeiten zu entwickeln und zu vertiefen.
Unter dem Motto „Zeichnen, zeichnen, zeichnen und nochmals zeichnen!“ werden die Teilnehmenden ermutigt, alles, was ihnen unter die Finger kommt, zu Papier zu bringen. Ob direkt nach der Natur, nach Fotos oder aus der eigenen Vorstellungskraft – die Grundlagen des Zeichnens werden mit verschiedenen Materialien erlernt und durch ständiges Üben gefestigt.
Mecklenburg-Vorpommern führt das Angebot eines Freiwilligen 10. Schuljahres an Regionalen Schulen und Gesamtschulen auch im neuen Schuljahr weiter. Im Schuljahr 2024/2025 besuchen laut Anmeldezahlen 378 Schülerinnen und Schüler in 29 Klassen an 24 Standorten dieses Angebot. Es richtet sich an Jugendliche, die mehr Zeit zum Lernen brauchen. Für sie erhöhen sich damit die Chancen auf einen bundesweit anerkannten Schulabschluss.
„Die Jugendlichen haben sich für ein zusätzliches Schuljahr entschieden, um den Abschluss der Berufsreife zu erlangen. Ich wünsche ihnen viel Erfolg und dass sie ihr selbstgestecktes Ziel erreichen“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Mit der Berufsreife verbessern sie ihren Start ins Berufsleben. Die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern bieten viele Ausbildungsplätze an. Nutzen Sie also die Zeit, die es in diesem Schuljahr zum Lernen gibt“, appellierte die Bildungsministerin an die Jugendlichen.
Im Schuljahr 2023/2024 haben 320 Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Schuljahres das Angebot wahrgenommen. 265 Jugendliche haben die Berufsreife erlangt. Das ist eine Abschlussquote von 83 Prozent.
Auch für das nun beginnende Herbstsemester ist es der Volkshochschule Mecklenburgische Seenplatte gelungen, ein vielfältiges Kursangebot zusammenzustellen. Egal, ob es um einen Schulabschluss, die Erweiterung der Sprachkenntnisse, die Gesundheitsförderung oder das Erlernen kreativer Hobbys geht – erfahrene Kursleiterinnen und Kursleiter freuen sich auf Teinehmer.
Das Programm für das Herbstsemester ist ab sofort auf der Homepage der Volkshochschule (www.vhs-mse.de) abrufbar. Da im laufenden Semester regelmäßig neue Kursangebote dazukommen, lohnen sich der regelmäßige Blick auf die Homepage, die auch hier im Blog außen bzw. unten verlinkt ist, oder die persönliche Kontaktaufnahme.
Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum gehört laut Tageszeitung „DIE WELT“ erneut zu „Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben“. Zum vierten Mal ermittelte die Zeitung gemeinsam mit dem Analyseinstitut ServiceValue deutschlandweit die Attraktivität größerer Ausbildungsbetriebe. Von knapp 4000 untersuchten Unternehmen wurde 821 eine „Sehr hohe Attraktivität“ als Ausbildungsbetrieb bescheinigt ¬ darunter auch dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum, wie in einer Sonderveröffentlichung der „WELT“ am 12. August (siehe Anhang) zu lesen ist.
Grundlage für die Studie sind laut ServiceValue bundesweite Online-Bürgerumfragen. Die Bürger wurden gefragt, welche der gelisteten Unternehmen sie als Ausbildungsbetrieb kennen und beurteilen können. Für diese sollten sie das Image bzw. die Attraktivität als Ausbildungsbetrieb bewerten. Die 821 Unternehmen mit sehr hoher Attraktivität und die 1031 mit guter Bewertung sind auf www.attraktive-ausbildungsbetriebe.de zu finden.
Das Regionale Berufliche Bildungszentrum (RBB) mit Standorten in Waren und Malchin konnte diese Woche einen Förderbescheid in Höhe von rund 849.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ entgegennehmen. Zum Start des Schuljahres 2024/2025 wird mit diesen Geldern für die Auszubildenden in Waren ein digitales Kompetenzzentrum für Holztechnik eingerichtet.
Zur Übergabe des Zuwendungsbescheides an Landrat Heiko Kärger und Schulleiterin Birgit Köpnick, reiste die Ministerpräsidentin des Landes MV, Manuela Schwesig, persönlich an der Müritz an. Und dies mit großer Freude, wie sie erwähnte. Nicht nur, weil die Höhe der Förderung eine wirkliche Unterstützung für das neu geplante Objekt am Regionalzentrum darstellt. Sondern auch, um sich selbst ein Bild von der „Besten Schule Deutschlands“ zu machen. Neben vielen Auszeichnungen, die das RBB in den letzten Jahren erhalten hat, ist diese natürlich ein Meilenstein.
„Damit unsere Firmen marktfähig bleiben, müssen Fachkräfte so modern und praxisnah wie möglich ausgebildet werden.“, so Landrat Heiko Kärger. „Hier am RBB wird Zusammenarbeit zwischen der Bildungseinrichtung und auszubildenden Firmen wirklich gelebt. Und das ist sicher auch der Schlüssel zu diesen bisher erreichten Erfolgen des RBB.“
Mit Unterstützung des Schulfördervereins der IGS „Walter Karbe“ Neustrelitz konnten Schülerinnen und Schüler der 5. Klassenstufe eine naturkundliche Wanderung mit dem ehemaligen Nationalpark-Ranger Claus Weber durchführen. Der Experte gab Einblicke in den Nationalpark im Gebiet Serrahn, vermittelte Wissen zum Thema Waldentwicklung und trat mit den Schüler durch kleinere Spiele in Interaktion.
Zum Beispiel konnte während der Führung die Frage geklärt werden, wie aus einer kleinen Eichel, die zu Boden fällt, durch Helfer aus der Natur eine mächtige Eiche entstehen kann, ohne das Zutun des Menschen. Außerdem erfuhren die Schüler auch, wie wertvoll liegen gebliebenes Totholz als Nährboden für neues Leben ist.
Die Absolventen: Elisabeth Gädeke, Johanna Schleich, Liebhard Kloss und Jindrich Bühring (von links).
Eine außergewöhnliche Zeugnisübergabe hat es heute Nachmittag in Seewalde gegeben. Mit der Bescheinigung der Mittleren Reife in der Tasche verlassen Elisabeth Gädeke, Jindrich Bühring, Johanna Schleich und Liebhard Kloss nach zwölf Schuljahren (so will es das Schulgesetz in MV) mit sehr guten Ergebnissen die dortige Waldorfschule und wechseln an die in Greifswald, um dort in einem weiteren Jahr zum Abitur zu gelangen. Zur Abifeier wollen die vier Abgänger dann wieder in Seewalde sein. Im vergangenen Jahr hatte eine Seewalderin mit der Berufsschulreife abgeschlossen, nun erstmals vier Absolventen mit der Mittleren Reife. Ich begleite die Waldorfschule Seewalde von Gründung an journalistisch und habe mir natürlich den bedeutenden Tag in der Schulgesichte heute nicht entgehen lassen. Neben mir die Leitende Verwaltungsbeamtin der Mecklenburgischen Kleinseenplatte, Karola Kahl, auch eine Zeitzeugin.
Die vier Schüler nahmen nicht nur ihre vom Schulamt taufrisch besiegelten Zeugnisse entgegen, sondern revanchierten sich in der Kulturscheune auch noch gesanglich und instrumental mit Ausschnitten aus ihrem bereits am Vortag präsentierten künstlerischen Abschlussprogramm, begleitet am Klavier von ihrem Musiklehrer Bernhard Crass. Einmal mehr begeisterten die jungen Leute und ernteten jede Menge Applaus.
Vizelandrat: Ihr wart der Motor für die nach euch
Vizelandrat Thomas Müller bezeichnete in einer Ansprache den heutigen Termin in Seewalde denn auch als einen sehr außergewöhnlichen. „Die Waldorfschule Seewalde ist ein wichtiger Bestandteil im Schulkonzept unseres Landkreises geworden. Sie ist besonders, weil sie uns zeigt, dass ein Miteinander, ein gegenseitiges Anerkennen, ein Achten und Vertrauen immer der richtige Weg sind.“ Und an die Absolventen gerichtet: „Ihr werdet nicht nur immer diejenigen sein, die von Anfang an dabei waren. Ihr wart auch der Motor für alle, die nach euch kamen. Und Ihr seid der Beweis, dass das Schulmodell funktioniert.“ Müller gratulierte allen Beteiligten, die vor rund 5000 Tagen angetreten waren, zu dem Mut, Gedanken, Wünsche und Ideen rund um die Waldorfschule Wirklichkeit werden zu lassen. Es habe nicht wenige gegeben, die vor zwölf Jahren nicht an den Erfolg des Projektes geglaubt hatten.