Am Samstagabend gegen 19.50 Uhr ist eine Gruppe Jugendlicher von der Neubrandenburger Innenstadt zum Bahnhof unterwegs gewesen und hat dabei unter anderem auch „Sieg Heil“ skandiert. Eine Zeugin hat die Polizei gerufen.
Die Initiative „Stadtfrauen Neustrelitz“ hat sich unter der Überschrift „Neustrelitz braucht Kultur – und Gespräche auf Augenhöhe“ in einem offenen Brief an die Stadtvertreter gewandt. Zur Entscheidung, dem Kunsthaus keine Mittel für die Kunst- und Einkaufsnacht zur Verfügung zu stellen, gebe es viele Meinungen und Erklärungen. „Uns beschäftigt dabei vor allem eines: sollten Konflikte zu Lasten des gemeinsamen kulturellen Lebens einer Stadt ausgetragen werden? Wir als Stadtfrauen plädieren für einen lösungsorientierten gemeinsamen Austausch; überparteilich und unbürokratisch, um im Interesse der Bürgerinnen auch weiterhin Kultur für alle erlebbar zu machen und unsere traditionsreiche lange Kunst-& Einkaufsnacht für hier Lebende als auch Gäste zu erhalten.“
Wer nach Carwitz kommt, erlebt nicht nur idyllische Landschaft, sondern taucht auch im Museum in Falladas Leben ein. Susanne Schön, die Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, war bei Museumsdirektor Dr. Stefan Knüppel zu Gast, um die neueste Publikation des Hauses in Augenschein zu nehmen. Fotos: Carola Biermann
Ein Besuch im Hans-Fallada-Museum in Carwitz lohnt sich immer! Es gibt wohl kaum einen Ort, an dem man diesem bedeutenden deutschen Schriftsteller so nah sein kann wie hier. Von 1933 bis 1944 war das weitläufige Grundstück am Carwitzer See sein Zuhause. Neben dem großen Garten, in dem noch heute von Fallada angepflanzte Obstbäume Früchte tragen, dem Bootshaus oder dem Bienenhaus, geben die Ausstellungsräume intensive Einblicke in sein Leben und Schaffen.
Die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz trägt mit ihrer Förderung seit vielen Jahren zum Erhalt des Museums bei. „Wir helfen dabei, die Geschichte und damit auch die Identität unserer Region zu bewahren: für die Menschen hier, ihre Nachkommen und die Gäste der Region“, so Susanne Schön, die Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz. Besondere Ehrung erfuhr das Hans-Fallada-Museum in Carwitz durch die Auszeichnung der Bundesregierung als kultureller Gedächtnisort von nationaler Bedeutung.
Auf Höhe der Burggasse wird die erste Bodenschwelle eingebaut. Fotos: Axel Hirsch
Baugeschehen in der Hohen Straße in Wesenberg, die Absperrung steht: Wie Bürgermeister Steffen Rißmann auf Anfrage mitteilte, werden zum Zweck der Verkehrsberuhigung zwei Bodenschwellen eingebaut. Die eine auf Höhe Burggasse, wo die 30er Zone beginnt, und eine weitere auf Höhe der Bäckerei Reinhold. Beide Hindernisse werden mit Querungshilfen für Fußgänger kombiniert.
In die neue Woche starten wir mit einem Schnappschuss meines Wesenberger Lesers Rale Bühring. Er hat an der Kreuzung B 198/B 122 einen neuen „Ordnungshüter in Schwarz-Weiß“ ausgemacht.