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Foto: Steve Bey

Die Initiative „Stadtfrauen Neustrelitz“ hat sich unter der Überschrift „Neustrelitz braucht Kultur – und Gespräche auf Augenhöhe“ in einem offenen Brief an die Stadtvertreter gewandt. Zur Entscheidung, dem Kunsthaus keine Mittel für die Kunst- und Einkaufsnacht zur Verfügung zu stellen, gebe es viele Meinungen und Erklärungen. „Uns beschäftigt dabei vor allem eines: sollten Konflikte zu Lasten des gemeinsamen kulturellen Lebens einer Stadt ausgetragen werden? Wir als Stadtfrauen plädieren für einen lösungsorientierten gemeinsamen Austausch; überparteilich und unbürokratisch, um im Interesse der Bürgerinnen auch weiterhin Kultur für alle erlebbar zu machen und unsere traditionsreiche lange Kunst-& Einkaufsnacht für hier Lebende als auch Gäste zu erhalten.“

Hierbei sei das Kunsthaus als langjährig etablierter Partner anzuerkennen. Es stehe mit ganzer Kraft für Neustrelitz ein, jonglieret mit knappen Mitteln, schaffe wichtige soziale Räume und bringe Menschen zusammen.

„Wir halten es für dringend geboten, gemeinsam den Blick auf das zu richten, was Neustrelitz voranbringt: Zusammenarbeit, Vertrauen und kluge, zukunftsfähige Lösungen“, heißt es in dem Brief weiter. „Hierzu möchten wir alle Beteiligten einladen, sich auf Augenhöhe zum gemeinsamen Erarbeiten einer Lösung zu begegnen. In diesem Zusammenhang bieten wir an, uns im Sinne der Vermittlung von Interessen an Gesprächen zu beteiligen, sofern von den Akteur*innen gewünscht. Wir Stadtfrauen sprechen uns gemeinsam aus für die Kultur, für unsere Stadt und für ein Neustrelitz, das verbindet, nicht trennt.“