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Auswahlkonzert, Brandenburg, Kollektiv Unruhe, Neue Musik, Odelya, Residenzensemble, Rheinsberg, Schlosstheater

Großes Finale im Schlosstheater Rheinsberg: Beim Auswahlkonzert für das „Rheinsberger Residenzensemble für neue Musik 2024/25“ im Schlosstheater Rheinsberg am Sonnabend, 2. März, um 19 Uhr, gibt es für das Publikum die Möglichkeit, sich in beeindruckende Klangsphären zu begeben. Dann stellen die Ensembles „Odelya“ und „KOLLEKTIV UNRUHE“ ihre eigens zu diesem Anlass geschaffenen Programme vor. Dabei kommen zahlreiche Facetten zeitgenössischer Musik zum Vorschein.
Das „KOLLEKTIV UNRUHE“ sucht in seinen Konzerten immer wieder die Grenzüberschreitung zu anderen Kunstformen. Das internationale Ensemble mit Mitgliedern u.a. aus Argentinien, Australien, Griechenland und Italien verfolgt dabei eine gemeinsame Vision: Nämlich unverwechselbare Konzertkonzepte zu kreieren und neue Formen des musikalischen Erzählens auszuprobieren.
Für das Trio „Odelya“ steht vor allem eine Frage im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit: Welche Zukunftsvisionen und Selbstversuche können Konzerte in der heutigen Zeit bieten, um das Publikum kreativ und aktiv zu inspirieren? Die drei klassisch geprägten Musikerinnen legen ihren Fokus auf zeitgenössische, experimentelle Kompositionen und setzen sich dabei kritisch mit Zeitgeschichte auseinander.
Jedes Ensemble bekommt an diesem Abend rund 30 Minuten Bühnenzeit, um sich Publikum und der vierköpfigen Jury musikalisch vorzustellen. Diese besteht aus der australischen Musikerin und Performerin Rosanna Lovell, der britischen Komponistin Juliana Hodkinsons und dem Komponisten Stefan Streich, dem Künstlerischen Leiter der Klangwerkstatt Berlin. Marcus Friedrich, Leitung der Musikakademie Rheinsberg, ergänzt das Juryquartett.
Noch am selben Abend wird das Siegerensemble öffentlich auf der Bühne gekürt. Der Titel „Rheinsberger Residenzensemble für neue Musik“ wird seit 2021 an Ensembles vergeben, die sich der zeitgenössischen Musik verschrieben haben. Das ausgewählte Ensemble wird ein Jahr lang von der Musikakademie durch individuelle Weiterbildungen sowie Proben- und Auftrittsmöglichkeiten gefördert. Ziel des Programms ist die künstlerische und konzeptionelle Weiterbildung des Ensembles sowie die Realisierung neuer und „unerhörter” Konzertformate. Für die Residenz in der Saison 24/25 steht das Thema „Recycling” im Mittelpunkt.
