Mechanische Rhythmen treffen auf Unterwasserklänge, harmonische Strukturen lösen sich auf, neue Klangwelten entstehen: Am Freitag, 14. März, um 19 Uhr, präsentiert das KOLLEKTIV UNRUHE im Schlosstheater Rheinsberg ein Konzert, das die Grenzen zwischen Musik, Klangkunst und Performance auslotet. Das Rheinsberger Residenzensemble für neue Musik der Saison 2024/25, bestehend aus sieben internationalen Musikerinnen und Musikern, gibt damit sein erstes öffentliches Konzert in der Stadt am Grienericksee.
Das KOLLEKTIV UNRUHE nach seinem Auftritt in Rheinsberg. Foto: MKR
Es ist entschieden: Das Rheinsberger Residenzensemble für neue Musik des Akademiejahres 2024/25 ist das KOLLEKTIV UNRUHE. Das Ensemble überzeugte beim Auswahlkonzert am 2. März im Rheinsberger Schlosstheater mit inspiriertem Programm und künstlerischer Vision. Marcus Friedrich, Leiter der Musikakademie Rheinsberg und Mitglied der vierköpfigen Jury, über die Entscheidung: „Das KOLLEKTIV UNRUHE lieferte ein tolles Gesamtpaket aus gelungener Performance, musikalischer Klasse und konzeptuellem Geschick ab. Die Bereitschaft zum Experiment und zur theatral-performativen Darstellung sowie die aufrichtige Spielfreude haben uns als Jury auf ganzer Linie überzeugt.“
Das Ensemble sucht in seinen Konzerten stets die Grenzüberschreitung zu anderen Kunstformen. Es forscht nach neuen Formen des musikalischen Erzählens und arbeitet regelmäßig mit unterschiedlichen zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten zusammen. Dabei entstehen beeindruckende Gesamtkunstwerke aus Genres, Stilen und Performance.
Das international aufgestellte Musikantentruppe mit Mitgliedern u.a. aus Argentinien, Australien, Griechenland und Italien besteht aus jungen Profimusikern, die sich in wechselnden Besetzungen zusammenfinden. Beim Auswahlkonzert in Rheinsberg überzeugten Beltrán Gonzalez (Dirigent), Olivia Palmer-Baker (Fagott), llona Perger (Klavier), Camilo Hirschhorn (Klarinette), Elisabeth Müller (Akkordeon), José Luis Perdigón de Paz (Violine) und Malin Sieberns (Flöte).
Großes Finale im Schlosstheater Rheinsberg: Beim Auswahlkonzert für das „Rheinsberger Residenzensemble für neue Musik 2024/25“ im Schlosstheater Rheinsberg am Sonnabend, 2. März, um 19 Uhr, gibt es für das Publikum die Möglichkeit, sich in beeindruckende Klangsphären zu begeben. Dann stellen die Ensembles „Odelya“ und „KOLLEKTIV UNRUHE“ ihre eigens zu diesem Anlass geschaffenen Programme vor. Dabei kommen zahlreiche Facetten zeitgenössischer Musik zum Vorschein.
Das „KOLLEKTIV UNRUHE“ sucht in seinen Konzerten immer wieder die Grenzüberschreitung zu anderen Kunstformen. Das internationale Ensemble mit Mitgliedern u.a. aus Argentinien, Australien, Griechenland und Italien verfolgt dabei eine gemeinsame Vision: Nämlich unverwechselbare Konzertkonzepte zu kreieren und neue Formen des musikalischen Erzählens auszuprobieren.
Für das Trio „Odelya“ steht vor allem eine Frage im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit: Welche Zukunftsvisionen und Selbstversuche können Konzerte in der heutigen Zeit bieten, um das Publikum kreativ und aktiv zu inspirieren? Die drei klassisch geprägten Musikerinnen legen ihren Fokus auf zeitgenössische, experimentelle Kompositionen und setzen sich dabei kritisch mit Zeitgeschichte auseinander.