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2. Bundesliga Nord, Humann Essen, Mecklenburg-Strelitz, PSV Neustrelitz, Volleyball

Unsere Bundesliga-Volleyballer vom PSV Neustrelitz haben es schon wieder spannend gemacht. Am Abend mussten sie bei Humann Essen einmal mehr über fünf Sätze gehen. Mit dem besseren Ende für die Neustrelitzer: 3:2 (25:19, 25:19, 19:25, 20:25, 15:9). Nach zwei klar gewonnenen Sätzen sollte der dritte Durchgang eigentlich nur noch Formsache sein. Es kam anders, die Gastgeber drehten den Spieß um. Erst im Tiebreak konnten die Jungs von Coach Jonathan Kendrick Scott dann für klare Verhältnisse sorgen, er fiel deutlich zu Gunsten der Gäste aus. Scott hatte erst unlängst mir gegenüber erklärt, dass er seine Mannschaft für lange Auseinandersetzungen fitter gemacht habe. Das hat sich auch heute bewährt.
„Wie wir in den ersten beiden Sätzen gespielt haben, so spielten die Essener in den folgenden zwei Sätzen“, schilderte mein Blogpartner Jesco Genzmer nach dem Spiel den Verlauf. „Die waren richtig gut und haben sich mit starken Aufschlägen und einer perfekten Abwehr zurück in die Partie gebracht. Im Tiebreak hat sich dann ausgezahlt, dass wir konditionell und mental an uns gearbeitet haben. Insgesamt hat die Begegnung richtig Spaß gemacht. Sie war bei uns von viel Teamgeist geprägt, Lob an alle meine Mannschaftskameraden“, so der Außenangreifer. Als bester Akteur beim PSV Neustrelitz wurde wie so oft Zuspieler Tom Orzelski (Nummer 6) ausgezeichnet.
Mit dem Erfolg in Essen und den damit verbundenen zwei Punkten hat der PSV Neustrelitz sich zumindest die Essener ein wenig vom Hals geschafft. Allerdings ist der momentan fünfte Tabellenrang mit 30 Zählern nicht sicher, da Verfolger Schüttorf (27) morgen noch zu Hause gegen die Warnemünder spielt. Unsere Mannschaft kann sich nach der Schlacht heute erst einmal ausruhen und neue Kräfte sammeln. Erst am 17. März müssen die Neustrelitzer wieder ans hohe Netz. Da empfangen sie mit dem Kieler TV eine weitere Truppe, die ihnen im Nacken sitzt.