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Auch die Wesenberger Feuerwehr war in der zurückliegenden Orkannacht und am sich anschließenden Morgen quasi im Dauereinsatz. „Wir haben 15 Einsätze sowohl im Stadtgebiet, als auch rund um Wesenberg und in den Ortsteilen abgearbeitet“, berichtet mir der stellvertretende Wehrführer René Deparade. Strelitzius bedankt sich im Namen aller Wesenberger bei den Kameradinnen und Kameraden. Gut, dass wir euch haben!

Die Wesenberger Feuerwehrleute hatten es überwiegend mit umgestürzten Bäumen zu tun, „die wie Streichhölzer brachen, entwurzelten und Straßen blockierten“, so mein Blogpartner. Ein Baum stürzte auf ein Haus in der Lindenstraße in Wesenberg und versperrte der Bewohnerin den Weg nach draußen. „Wir konnten die Person aus ihrer misslichen Lage befreien. Zum Glück hatten wir bei unseren Einsätzen keine verletzten Personen oder größere Sachschäden zu beklagen. Wenngleich uns das Knacken der Äste, Umstürzen der Bäume um uns herum und die teils heftigen Orkanböen schon hier und dort ein mulmiges Gefühl bereiteten“, so René Deparade.

Auch der rund zwölf Stunden anhaltende großflächige Stromausfall stellte die Feuerwehrleute vor die ein oder andere Herausforderung, „wobei wir das inzwischen bei Sturm gewöhnt sind“, so der stellvertretende Wehrführer. Letztlich seien aber alle Einsatzkräfte wohlbehalten, wenn auch erschöpft, nach Hause zurückgekehrt.