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Foto: Nora Künkler, NPA Müritz

Täglich sind weltweit unzählige Rangerinnen und Ranger für den Schutz der Natur im Einsatz. Nicht nur im Müritz-Nationalpark, auch in vielen anderen Ländern der Erde treten sie für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein. Ranger sind somit Botschafter dieser Schutzgebiete und geben der Natur eine Stimme. Diese wichtige Arbeit birgt vor allem außerhalb Deutschlands und Europas erhebliche Gefahren. Oft beschützen die Ranger dort bedrohte Tiere und Lebensräume und riskieren nicht selten dabei ihr eigenes Leben.

Weltweit werden immer wieder Ranger bei ihrer Arbeit getötet. Ein trauriger Höhepunkt dieser Entwicklung war die Ermordung von zwölf Park Rangern des Virunga National Parks am 24. April dieses Jahres. Deshalb wird am World Ranger Day weltweit allen Rangern gedacht, die in ihrem Dienst verletzt oder getötet wurden. Zugleich soll der 31. Juli die Arbeit derjenigen ehren, die die natürlichen Ressourcen unseres Planeten und dessen kulturelles Erbe schützen. Seit mehreren Jahren beteiligen sich auch die Mitarbeitenden des Nationalparkamts an diesem Termin. Er dient dazu der Öffentlichkeit die Arbeit der Ranger vorzustellen und Spenden zur Unterstützung der Kollegen weltweit zu sammeln. Neben Ausbildung und Ausrüstung von Rangern in ärmeren Ländern wird von den Spenden auch eine Unterstützung für die Hinterbliebenen getöteter Ranger finanziert.  In diesem Jahr ist jedoch alles anders.

Die geltenden Abstands- und Hygieneregeln lassen das geplante Fest in Federow nicht zu. Statt diesen Tag in der Natur mit den Besuchern zu begehen, wird die Arbeit der weltweit und im Müritz-Nationalpark tätigen Ranger unter http://mueritz-nationalpark.de/Wissen-&-Verstehen/Nationalpark/Ranger/ vorgestellt. Wer die Ranger in ärmeren Ländern finanziell unterstützen will, findet hier alle notwendigen Infos und einen Spendenbutton.