Schlagwörter

, ,

Stephan Bünning

„In der andauernden COVID-19-Pandemie haben Entlassungen und fehlende Neueinstellungen deutliche Dellen auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hinterlassen. Umso erfreulicher, dass im Monat Juni die Arbeitslosigkeit wieder zurückgeht. Und das ist in erster Linie den Lockerungen der Corona-Maßnahmen durch die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern, aber auch der anhaltend breiten Nutzung von Kurzarbeit zu verdanken.  Wir sehen trotz Corona Licht am Horizont,“ sagte der Vizechef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Stephan Bünning, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz. „Denn die drei wichtigsten Arbeitsmarktindikatoren verlaufen positiv: Die Arbeitslosigkeit sinkt, die Beschäftigung und die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen steigen wieder.“

Hauptbetroffen von den Corona-Einschränkungen waren der Einzelhandel und das Gastgewerbe mit seinem großen Tourismus -, Gastronomie und Dienstleistungssektor. „Hier haben bereits viele Unternehmen von Kurzarbeit auf reguläre Arbeit umgestellt“, sagt Bünning.

Im Juni waren in der Seenplatte 11.989 Menschen ohne Job, 330 weniger als im Mai. Die Arbeitslosenquote liegt bei 9,2 Prozent. Im Juni 2019 lag die Quote bei 8,2 Prozent. Insgesamt haben seit März knapp 37 Prozent der Unternehmen (7.819) Kurzarbeit – für 26.791Beschäftigte – angemeldet.