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Schreie und Schüsse aus einer Wohnung in der Mudder-Schulten-Straße in Neubrandenburg haben am Mittwochabend die Polizei auf den Plan gerufen. Da auf das Klingeln und Klopfen der Beamten nicht reagiert wurde und plötzliche keine Geräusche mehr zu hören waren, wurden die Feuerwehr zur Türöffnung sowie ein Rettungswagen alarmiert.

Vorgefunden wurde der 23-jährigen alkoholisierte Wohnungsmieter unverletzt in seinem Bett. Er wurde sofort aggressiv und musste zur Gefahrenabwehr gefesselt werden. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Ein anschließend durchgeführter Drogentest zeigte ein positives Ergebnis. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille.

In der Wohnung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und Hinweise darauf, dass aus dieser geschossen worden war. Des Weiteren wurden ein Schlagring, ein waffenähnlicher Gegenstand sowie Utensilien, die auf den Anbau von Betäubungsmitteln hindeuten, aufgefunden und sichergestellt. Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg ermitteln gegen den Beschuldigten wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz.