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Das haben sich etliche Mirower nicht entgehen lassen. Am heutigen Freitagnachmittag ist die neue Steganlage im Strandbad eingeweiht worden. Bürgermeister Henry Tesch drehte eine symbolische letzte Schraube in die Planken, anschließend gab es Glühwein vom Strandrestaurant.

Henry Tesch dankte allen Unterstützern, die das Projekt Wirklichkeit werden ließen: der Amtsverwaltung, dem Landkreis, vor allem Vizelandrat Thomas Müller, dem Land sowie der Europäischen Union, aber ganz besonders den bauausführenden Firmen Krumm aus Mirow, Metallbau Müller aus Rechlin und der Sven Schröter Straßen-, Tief- und Erdbau GmbH. Er hoffe, dass alle Bürger ein Auge auf die Stege haben, damit sie lange erhalten bleiben.

Die beiden Badestege sind 28 bzw. 30,5 Meter lang. Die Stadt Mirow hatte sich in der Vergangenheit vergeblich bemüht, dieses Bauvorhaben voranzutreiben und Fördergelder dafür einzuwerben. Bürgermeister Henry Tesch setzte in der Folge das Vorhaben auf seine persönliche  Prioritätenliste. Im Juni 2019 konnte er die Erteilung des Zuwendungsbescheides für den Neubau der Steganlage sowie der Badeplattformen verkünden. Im September beschloss die Stadtvertretung Mirow die Vergabe der Bauleistungen. Im November erfolgte die Fertigstellung mit einer ersten Teilabnahme durch die Prüfstatiker. Anfang Januar waren auch die Außenanlagen hergerichtet.

Thomas Müller freute sich mit allen Beteiligten, den Einwohnerinnen und Einwohnern von Mirow sowie der Region und ganz besonders mit den Urlaubern, denn der Tourismus sei ein wichtiger Baustein in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte. „Eine wichtige und sinnvolle Investition“, wie er noch mal betonte. Er dankte ausdrücklich Bürgermeister Tesch für dessen Engagement. „Jeder, der Henry kennt, weiß, der gibt nicht so schnell auf und kämpft bis zum Schluss.“

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 191.000 Euro, davon ca. 160.000 Euro Baukosten und 31.000 Euro Planungskosten.

Bei der Einweihung: Matthias Krumm, Henry Tesch, Thomas Müller (von links).