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Die erste Ausstellung dieses Jahres wird in der Plastikgalerie Schlosskirche Neustrelitz wird in Anwesenheit des Künstlers am kommenden Sonnabend, den 4. Mai, um 15 Uhr mit Werken von Volkmar Kühn eröffnet. Die Schau ist bis zum 28. Juli zu besichtigen.

Der Thüringer Bildhauer Volkmar Kühn zählt zu jenen Bildhauern in Deutschland, die sich mit ihrem Gesamtwerk der menschlichen Gestalt verschrieben haben. Sie ist das Herzstück seiner Kunst, die sich aus einer tiefen Verbundenheit des Bildhauers mit dem Leben speist. Sein thematisch breit aufgestelltes Werk vermittelt sich dem Betrachter in einer individuell stark ausgebildeten stilistischen Auffassung von Figur und Form. Markant sind seine schlanken Gestalten mit den überlangen Fingern und den ausgeprägt stilisierten Gesichtern. Die Themen Mensch und Tier gehen im Werk von Volkmar Kühn nicht selten spannende inhaltliche Verquickungen zu symbolreicher Gedankenwelt ein.

Kühn arbeitet vornehmlich mit den Werkstoffen Bronze und Terrakotta. Diese Materialien werden auch in Neustrelitz zu sehen sein.

Der Künstler wurde 1942 im thüringischen Königsee geboren. Von 1956 bis 1958 absolvierte er eine Lehre als Kerammodelleur in der Sitzendorfer Porzellanmanufaktur und von 1959 bis 1962 ein Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst in Leipzig bei dem Bildhauer Hellmuth Chemnitz. Seit 1964 ist Kühn freiberuflich künstlerisch in Gera tätig. Er gehört zu den bekanntesten Bildhauern Mitteldeutschlands. Zahlreiche Arbeiten von ihm befinden sich im öffentlichen Raum, in Museen und Sammlungen sowie in Privatbesitz. Plastiken von Volkmar Kühn waren  erstmals 2015 in der Ausstellung „Tier und Mensch“ in Neustrelitz zu sehen.