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Die Ausstellung wird am Wochenende geschlossen.

Wer waren Otto und Elise Hampel? Dieser Frage wird in einer Lesung für zwei Sprecher am kommenden Sonntag, den 27. Januar, um 17 Uhr, im Haus des Gastes in Feldberg nachgegangen. Es lesen der Autor Christian Winterstein und der Leiter des Hans-Fallada-Museums, Dr. Stefan Knüppel.

Was erfahren wir über die Berliner Widerstandskämpfer und ihren eigenwilligen Kampf gegen die Nazi-Diktatur aus den überlieferten Gestapo- und Justiz-Akten?  Wie verarbeitete Hans Fallada ihr Schicksal im Roman „Jeder stirbt für sich allein“? Diese zwei Perspektiven bilden den Spannungsbogen der 75-minütigen Lesung, in der Textpassagen aus dem Roman gelesen und die Widerstandsschriften in Form der Postkarten und Flugschriften erläutert werden. Es wird ein differenziertes Bild des Arbeiterehepaars und der Zeit, in der sie lebten, vermittelt. Was können wir von den Hampels heute lernen? ist die im Mittelpunkt stehende Frage.

Die Lesung bildet gleichzeitig den Abschluss der Ausstellung „Otto und Elise Hampel – Karte bitte wandern lassen!“ in der Galerie vom Kulturverein Feldberger Land (Strelitzius berichtete).