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Publikumpreisträgerin Selma Spahiu, eingerahmt vom Künstlerischen Leiter Prof. Sylvio Krause (rechts) und dem Vorsitzenden des Residenzschlossvereins Mirow, Henry Tesch.

Kein Platz blieb frei beim Abschlusskonzert im Schloss Mirow.

Beim diesjährigen Internationalen Königin Sophie Charlotte Wettbewerb für Violine hat die Schwedin Selma Spahiu ihrem zweiten Platz im Wettbewerb den Publikumspreis hinzugesellen können. Sie erhielt zudem die „Schloss-Mirow-Medaille“ und einen Violinbogen von Bogenmachermeister Jens Paulus für die beste Interpretation eines klassischen Werkes. Schweden war neben Peru und Belgien zum ersten Mal beim Internationalen Festival der Künste in Mirow vertreten, das zum 17. Mal Musiker und Besucher auf die Schlossinsel zog. Den Violin-Wettbewerb 2018 hatte die Japanerin Mayu Tomotaki für sich entscheiden können (Strelitzius berichtete).

Das Schloss erstrahlte im Lichterglanz.

Naoko Fujita aus Japan gewinnt den 3. Preis des Königin Sophie Charlotte Wettbewerbs 2018 und den Professor Werner Scholz Sonderpreis. Weitere Sonderpreise gingen an die Japanerin Rika Tanimoto (Pirastro-Preis) und die Südkoreanerin Kyoungjie Kim (ULSA-Preis).

„Das Niveau der Finalrunde war immens hoch“, berichtete mir der Vorsitzende des veranstaltenden Residenzschlossvereins, Henry Tesch. Die sieben Finalisten, sämtlich weiblich, stellten sich im begeisternden Abschlusskonzert am Sonnabendabend im bis auf den letzten Platz gefüllten Festsaal des Mirower Schlosses vor. „Es war einfach fulminant“, schwärmte Henry Tesch von dem diesjährigen Klangerlebnis. Mit insgesamt 30 Anmeldungen aus neun Nationen für Meisterkurs und Wettbewerb stellt die Teilnehmerzahl einen neuen Rekord dar.

Abschlussfoto mit den sieben Finalistinnen des Violin-Wettbewerbs, die ihr Konzertpublikum begeisterten.