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Grabung am Aufschluss Pisede in den 60-er Jahren. In Kiesgrube wurde das Bautensystem mit den Jahrtausenden alten Knochen entdeckt. Foto: Naturkundemuseum Berlin

Vor mehr als 50 Jahren ist in einem Waldstück nahe des Malchiner Ortsteils Pisede der in Mitteleuropa wahrscheinlich einmalige Fund eines seit 10 000 Jahren durchgängig bewohnten Dachsbaus mit unzähligen Kleintierknochen gemacht worden. Das war lange nur Wissenschaftlern und einem kleinen Kreis von Ortskundigen bekannt. Am morgigen Sonnabend, 15. September, gibt es die Möglichkeit, mit Experten die Fundstelle zu begehen. Forscher und Fachkundige geben vor Ort Einblick in die spannende Fundgeschichte und zu den aktuellen Forschungen. Dr. Mathias Küster, Leiter der Naturhistorischen Landessammlungen am Müritzeum, ist an den geologischen Untersuchungen beteiligt. Treffpunkt ist um 11 Uhr ca. 100 Meter nach dem Abzweig von der Landesstraße (L20 Pisede-Neukalen) Richtung Retzow.

Dieser Geländetermin ist ein Angebot zum Tag des Geotops 2018 in Zusammenarbeit mit den forschungsbeteiligten Institutionen. Dies sind der Verein der Freunde und Förderer des Museums für Naturkunde Berlin e.V. und die Universität Greifswald, der Naturpark Mecklenburger Schweiz und Kummerower See, das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern, das Müritzeum und natürlich das Museum für Naturkunde Berlin.